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Kein Zebrastreifen und Bürgersteige für die Gartenstadt Reitzenstein.

Verkehrssicherheit in Düsseldorf : Kein Zebrastreifen für die Gartenstadt Reitzenstein

Die Stadt hält die Tempo-30-Regelung für ausreichend.

Einige Bewohner der Gartenstadt Reitzenstein werden noch einige Zeit ohne befestigte Wege zu ihren Häusern auskommen müssen. Das teilte die Verwaltung auf Anfrage der CDU in der Bezirksvertretung 6 mit. Kostenpflichtiger Inhalt Das große Neubaugebiet wurde zwar schon vor zwei Jahren fertiggestellt und komplett bezogen, aber an einigen Stellen sind noch keine Bürgersteige und Parkbuchten angelegt worden. Der Grund für den fehlenden Ausbau auf den Straßen „Zur alten Kaserne“, „Roteichenweg“ und am „Holunderbusch“ ist die Insolvenz eines Investors, der eigentlich durch einen städtebaulichen Vertrag verpflichtet wurden, die Kosten für die öffentlichen Verkehrs-und-Grünflächen an seinen Gebäuden zu bezahlen.

Die Stadt kann diese Aufgabe zurzeit nicht übernehmen. „Ob und gegebenenfalls in welcher Höhe finanzielle Mittel aus der Insolvenzmasse an die Stadt gezahlt werden, ist ungewiss. Der Stadt stehen derzeit keine städtischen Mittel zur Fertigstellung der noch unbefestigten Flächen zur Verfügung“, teilt die Verwaltung mit.

Die unbefestigten Flächen werden aber als Parkplätze genutzt. Da es dabei keine Begrenzungen gibt, stehen die Fahrzeuge oft weit in die Kreuzungen hinein. Sie behindern die Sicht auf das Verkehrsgeschehen und zwingen die Fußgänger, auf die Fahrbahn auszuweichen. „Die gesamte Verkehrssituation ist für Fußgänger, Kinder und Fahrzeughalter sehr gefährlich geworden“, sagt Yvonne Charisius (CDU).

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Die Politikerin möchte deshalb erfahren, weshalb es an der Straße „Zur Alten Kaserne“ keinen Zebrastreifen gibt, der vor allem Kindern auf dem Weg zur Schule mehr Sicherheit bieten würde. Die Verwaltung hält aber die Querungshilfe nicht für notwendig, da die Straße „Zur alten Kaserne“ Teil einer Tempo-30-Zone sei. „Innerhalb von Tempo-30-Zonen sind Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) grundsätzlich entbehrlich. Die Sichtverhältnisse sind für beide Verkehrsteilnehmer (Autofahrer und Fußgänger) gut. Auch die Vorfahrtregelung ist eindeutig, der KFZ-Verkehr hat in diesem Fall Vorrang“, sagt die Verwaltung. Für Yvonne Charisius ist die Antwort der Verwaltung „sehr unbefriedigend“. Sie will aus diesem Grund in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 2. Februar einen Antrag für die Einrichtung eines Zebrastreifens stellen.