Mörsenbroich: Alumni berichten von ihrem Werdegang

Mörsenbroich: Alumni berichten von ihrem Werdegang

Am Lycée francais de Düsseldorf werden wie an viele Schulen Frankreichs Ehemalige eingebunden.

Viele Schüler konnte Magali Durand-Assouly, Schulleiterin am Lycée francais de Düsseldorf (LfdD), zum "Forum des anciens du Lycée Francais" an der Graf-Recke-Straße begrüßen. Zu ihrem Bedauern hatte Vincent Muller, französischer Generalkonsul, wegen eines wichtigen politischen Termins kurzfristig absagen müssen. Dennoch war ihm das pädagogische Konzept der Einbindung ehemaliger Schüler, das Schulen unter der Regie der Agence pour l`enseignement francais à l`étranger (AEFE) auch im Ausland umsetzen, so wichtig, dass er sich per Videobotschaft an sein junges Auditorium wandte. Er hob den Club LfdD Alumni hervor, in dessen Rahmen ehemalige Schüler den aktuellen Schülern von ihren persönlichen Erfahrungen auf dem Weg ins Studien- oder Berufsleben berichten. Muller betonte die möglichst individuelle Betreuung von Schülern als Schwerpunkt des pädagogischen Wertekanons in Frankreich.

Neben der Individualität auf der einen Seite, sei es das "Multi-Kulti" und eine entsprechende Vielfältigkeit des Bildungsangebots, was die Schule ausmachten, lobte Imrah Tabet. Der 23-Jährige hatte nach seinem Abi-Bac, dem Doppelabschluss mit deutschem Abitur und französischem Baccalauréat, Aufenthalten in Neuseeland und Finnland seinen Traumjob bei Tesla in München gefunden. "Wir haben hier viele Kulturen und sehr engagierte Lehrer", sagte Marine Kloecker. Die 24-Jährige hat nach einem Aufenthalt in Togo in Münster ein Medizinstudium aufgenommen. Der Club d`Alumni hatte am Nachmittag für die Schüler Workshops aus Bereichen wie Ingenieur-, Natur und Wirtschaftswissenschaften, Recht und Internationale Beziehungen, Medizin, Psychologie sowie Kunst und Design vorbereitet.

(RP)