Düsseldorf Mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmer

Düsseldorf · Nord (brab) In ihrer jüngsten Sitzung hat sich die Bezirksvertretung 6 mit mehreren Verbesserungsvorschlägen für Situationen im Straßenverkehr auseinandergesetzt. Mehr Sicherheit für Schulkinder versprechen sich die Lokalpolitiker von der Einrichtung eines Zebrastreifens an der Einmündung der Scheffelstraße in die Münsterstraße. Zusätzliche Piktogramme mit dem Hinweis auf die Tempo-30-Zone sollen in der Thomas-Mann-Straße auf der Straße aufgetragen werden und für mehr Sicherheit sorgen.

Anwohner hatten sich über Fahrzeuge beschwert, die diesen Bereich als Schleichweg benutzen, und dabei zu schnell fahren. Keine Tempo-30-Zone wird hingegen in der Bochumer Straße eingerichtet. Einen entsprechenden Antrag lehnte die Verwaltung ab, da hier bisher keine Beschwerden über zu hohe Geschwindigkeiten vorlägen. Der verhältnismäßig enge Straßenbau würde außerdem hohe Geschwindigkeiten erschweren.

Noch keine Entscheidung gibt es darüber, ob die Einbahnstraßenregelung für Teile der Korveyerstraße für Radfahrer aufgehoben wird, wie das die BV 6 beantragt hat. Zurzeit prüft das Amt für Verkehrsmanagement alle 450 Einbahnstraßen in Düsseldorf auf eine mögliche Öffnung und stimmt sich dabei mit der Polizei ab.

Verstärkte Kontrollen

Eine Verlegung der Straßenbahn-Haltestelle Rath-Mitte um neun Meter in Richtung Rath soll am Anfang der Westfalenstraße künftig einen Rückstau verhindern. Dieser hatte sich immer wieder auf der stark frequentierten Kreuzung am Hülsmeyerplatz gebildet, wenn Autos hinter der stehenden Bahn anhalten mussten. Vor der Postfiliale in Rath sollen längerfristig verstärkt Kontrollen durch das Ordnungsamt vorgenommen werden. Trotz ausreichender Parkmöglichkeiten wird dort immer wieder in zweiter Reihe geparkt, so dass es teils zu gefährlichen Verkehrssituation kommt.

(RP)
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