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Wohnen in Düsseldorf-Lörick: 2023 soll der Wohnturm am Seestern bezugsfertig sein

Stadtplanung in Düsseldorf : 2023 soll der Wohnturm am Seestern bezugsfertig sein

Die Projektentwickler legten jetzt den Grundstein für den 19 Stockwerke hohen Wohnturm. Bevor sie starten konnten, musste der Bebauungsplan geändert werden, der bis zuletzt keine Wohnbebauung zuließ.

Ein markanter Hingucker soll der 19 Stockwerke hohe Wohnturm werden, für den Projektentwickler Instone Real Estate jetzt den Grundstein gelegt hat. Am Niederkasseler Lohweg, in direkter Nachbarschaft zum Bürostandort am Seestern, sollen in den nächsten Monaten 221 Wohnungen auf einer Wohnfläche  von rund 16.500 Quadratmetern gebaut werden. 20 Prozent werden Sozialwohnungen sein, 20 Prozent kommen preisgedämpft mit einer Kaltmiete von maximal 9,60 Euro pro Quadratmeter auf den Markt. Geplant sind außerdem 151 Tiefgaragen-Stellplätze, ein begrünter Quartiersplatz und eine Kita. Wichtig war für die Stadtplaner, dass bei der Entwicklung des Wohnareals der Charakter des Seesterns als verdichteter urbaner Stadtbereich erhalten bleibt. Anstelle des siebengeschossigen Bürohauses, das weichen musste, wird am Heerdter Lohweg ein Wohnturm mit 19 Etagen errichtet.

Im Januar 2019 gab es für das Projekt grünes Licht vom Planungsausschuss und der Bezirksvertretung 4. Die ersten Mieter sollen 2023 einziehen. „Nachdem wir im letzten Jahr mit der Stadt Düsseldorf die Entwicklung des Bebauungsplans abschließen konnten, erfolgten bis zu dem nun realisierten Baubeginn alle relevanten Schritte im Zeitplan und ohne nennenswerte, durch die Corona-Pandemie bedingte Verzögerungen“, sagt Stefan Dahlmanns von Instone Real Estate. Das Verfahren, einen neuen Bebauungsplan aufzustellen, ist erforderlich gewesen, weil in den 1960er-Jahren der Seestern als moderner Arbeitsplatzschwerpunkt entwickelt wurde, in dem Wohnungsbau bis zuletzt ausgeschlossen war. Jens Bräutigam, Geschäftsführer der Wohnbau GmbH, ergänzt: „Wir freuen uns, unseren Düsseldorfer Standort mit diesem attraktiven Projekt weiter auszubauen.“ Neben dem 59 Meter hohen Turm entstehen weitere Gebäude mit acht, sechs und fünf Geschossen. Bis auf das Hochhaus sollen die obersten Geschosse jeweils etwas zurückspringen. Im nordöstlichen Gebäuderiegel soll eine zweizügige Kita untergebracht werden.

(nika)