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Lörick: Politiker wollen Baumpflege in Lörick

Lörick : Politiker wollen Baumpflege in Lörick

Bezirksvertreter setzen sich für Entwicklung des Kirschbaumwälchen ein.

Alles hat sich gut entwickelt im und um das Kirschbaumwäldchen herum. Die vier neuen Kirschbäume sind von Berg-Ahorn umgeben, der den Baumbestand zu etwa 80 Prozent dominiert. Ein Grund für die Verwaltung, den linksrheinischen Bezirksvertretern mitzuteilen, dass das von ihnen gewünschte einheitliche Pflegekonzept nicht ohne Probleme umgesetzt werden kann. Zuerst müssten "Verdränger", wie der Bergahorn, entfernt werden. Darüber hinaus müssten Grenzen vermessen werden und Gespräche mit den Nachbarn stattfinden, weil Teile der Flächen auf Privatgrundstücken lägen. Die Bezirksvertreter sind damit nicht zufrieden und baten erneut um Prüfung, inwieweit ein Pflegekonzept realisiert werden kann. Markus Loh (Grüne): "Es sollte geprüft werden, wie mit einem naturnahen Pflegekonzept die sukzessive Entwicklung des Löricker Kirschbaumwäldchens mit geringen Eingriffen besser gefördert werden kann."

Das Kirschbaumwäldchen liegt auf der ehemaligen Radrennbahn, von der nur noch eine Hälfte des Außenwalls vorhanden ist. Sie ist mit dichten Gehölz und Bäumen, wie dem schon erwähnten BergAhorn, einigen Eichen, Wildkirschen und Feld-Ahorn bewachsen. In der Nordkurve befinden sich alte baumartige Weißdorne, Holunder und einzelne Haselnüsse im Unterstand. Auf der Wallkrone gibt es einige Pfade, die auch als Verbindung von der Walther-Hensel-Straße zur Straße Am Kirschbaumwäldchen genutzt werden.

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Laut Bebauungsplan soll die Fläche der freien Entwicklung überlassen und nur aus Gründen der Verkehrssicherheit eingegriffen werden sollte. Denn am und im alten Wall gibt es etliche neue Wohngebäude und auch die Pflegeeinrichtungen - wie das Haus der Lebenshilfe und das Ernst- und Berta-Grimmke-Haus.

Im Frühjahr war auf Druck und mit finanzieller Unterstützung von Anwohnern, des Löricker Bürgervereins und der Bezirksvertretung 4 das Wäldchen vom Gartenamt aufgeforstet worden. Denn nach dem Orkan "Ela" hatte die Stadt dort den letzten Kirschbaum gefällt. Den "Kahlschlag" wollten die Anwohner nicht hinnehmen und riefen zum Protest. Bei einem Ortstermin machten sie deutlich, wie sehr der Verlust der Bäume dem Wäldchen geschadet hat. So wurden schließlich insgesamt sechs Kirschbäume neu gepflanzt.

(RP)