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Düsseldorf: Karree: Alle Läden unter einen Hut

Düsseldorf : Karree: Alle Läden unter einen Hut

Die Eigentümergemeinschaft des Hochhauses am Grevenbroicher Weg 35 will aktiv bei der Belebung des Lörick-Karres mitwirken. Sie appelliert, die Geschäfte des Hochhauses einzubeziehen.

In die Diskussion um die Zukunft des Einkaufszentrums "Lörick-Karree" schaltet sich die Eigentümergemeinschaft des Hochhauses (WEG), Grevenbroicher Weg 35, ein. Grund: Von den insgesamt acht Läden in den Untergeschossen des Hochhauses werden nur drei auf der Homepage des Karrees beworben. "Wir sind der Meinung, dass die restlichen fünf Geschäfte dazugehören und bei der künftigen Planung berücksichtigt werden sollten", sagt Manfred Burckhardt, Vorsitzender des Beirats der Eigentümergemeinschaft.

Diese Meinung teilen auch die Mitglieder Renate Bairam und Wolfgang Meyer. Appelliert wird an den Eigentümer des Karrees, Andreas Eisele (Eisele Real Estate GmbH), die Zukunft des Einkaufszentrums mitgestalten zu dürfen. "Wir wollen uns beteiligen", so das einhellige Echo.

Hintergrund: Das 1962 fertiggestellte Hochhaus-Ensemble mit seinen 50 Wohnungen und acht Geschäften in den Erdgeschossen war von der Firma Horten für ihre Angestellten errichtet worden. Später bot das Unternehmen seinen Mietern an, ihre Wohnungen als Eigentum zu erwerben, was dann auch geschah. Die acht Geschäfte gingen ebenfalls in ihr Eigentum über, so dass sie sich als neue Besitzer darum kümmern mussten, die Lokale gut zu vermieten.

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"Wir vermitteln zwischen den Geschäftsleuten und unserer Eigentümergemeinschaft", erklärt Burckhardt die Aufgabe des Beirats. Bis heute hat sich daran nichts geändert, wenn auch die Inhaber wechselten. "Es hat immer Feinkost, Schreibwaren und Bäckerei gegeben", erinnert sich Renate Bairam. "Am längsten dabei ist Friseurmeister Saro Clesi."

Für eine Belebung des trostlos gewordenen Lörick-Karrees sorgte jüngst der "Arbeitskreis Wohnen", dem Seniorenbeirat und Mitglieder der Diakonie angehören. Mit etlichen Aktivitäten rückten sie das Zentrum wieder in den Fokus. Nun soll ein neues Konzept gemeinsam mit der Nachbarschaft entwickelt werden. Dazu gibt es am Samstag, 23. August, von 9 bis 17 Uhr einen Workshop, an dem alle teilnehmen können. Mitarbeiten wollen auch die Drei von der WEG. Denn: "Die gesamten Geschäftsleute im und um das Karree herum sollten an einem Strang ziehen und gemeinsam darüber nachdenken, was getan werden kann", sagt Burckhardt, der vorschlägt, neben einem Lebensmittelgeschäft kleine Handwerksbetriebe anzusiedeln.

So könnte mehr Laufkundschaft ins Karree gezogen werden. Eine erste gemeinsamen Aktion schlägt die WEG bereits vor. So soll ein Schild mit dem Hinweis auf alle Geschäfte aufgestellt werden. Kritisch gesehen wird eine eventuelle Neubebauung des Karrees, das sich auf dem Deckel einer Tiefgarage befindet. Noch ist nicht klar, was dieser tragen kann.

(RP)