Lörick/Heerdt : Buslinie 833E ohne Erfolg

Die Rheinbahn hatte 2015 einen Stadtteilbus zwischen den Haltestellen Lörick und Löricker Straße eingesetzt.

Anfang 2015 zog das türkische Generalkonsulat von der Cecilienallee an die Willstätter Straße in Heerdt. Weil ein reger Besucherstrom erwartet wurde, empfahlen die linksrheinischen Bezirksvertreter, das Konsulat besser an den ÖPNV anzuschließen. Daraufhin setzte die Rheinbahn im April 2015 neben der Buslinie 833 eine zweite, die 833E, ein, die in einem Ringbetrieb zwischen den Haltestellen Lörick und Löricker Straße verkehrt. Nach einem halben Jahr Probelauf wollten die Bezirksvertreter nun wissen, welche Erfahrungen mit der Zweitlinie gemacht wurden.

Die Verwaltung teilte daraufhin mit, dass die Fahrgastzahlen der 833E so gering seien, dass ein weiterer Einsatz der Linie nicht empfohlen werde. Das belegen dann auch die Fahrgastzählungen, die von Mai bis September 2015 und von April bis Juni 2016 erhoben wurden. "An den Zähltagen in diesem Zeitraum war generell nie mehr als ein Passagier pro Fahrt im Bus", sagte Bezirksverwaltungschefin Iris Bürger. Bei vielen Fahrten sei der Bus sogar leer gewesen. "Selbst während der türkischen Parlamentswahlen vom 8. bis 31. Mai 2015 zu der viele hier lebende Türken zum Konsulat gefahren sind, hat sich das Mehraufkommen nicht positiv auf die Linie 833E ausgewirkt." Während diesem Zeitraum habe die Rheinbahn an den vier Wochenenden zwischen 10 und 19 Uhr zusätzliche Fahrten angeboten, wobei die Fahrgastzahlen auch in dieser Zeitspanne lediglich zwischen 0 und einer Person lagen.

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Fazit der Verwaltung: Die regulären Fahrten der Linie 833 im 20-Minuten-Takt seien völlig ausreichend. Deshalb sei in Abstimmung mit der Rheinbahn beabsichtigt, dem Ordnungs- und Verkehrsausschuss vorzuschlagen, die Linie 833E einzustellen. Auch eine Anbindung der Buslinie an den Nikolaus-Knopp-Platz, damit auch Anwohner neben den Besuchern des Konsulats von der höheren Taktfrequenz profitieren könnten, sei angesichts der Erfahrungen nicht empfehlenswert.

Die Bezirksvertreter nahmen das zur Kenntnis. Ebenso den Entwurf für den Nahverkehrsplan 2017. Sie baten aber die Verwaltung, zu prüfen, ob die sehr belegte Haltestelle Prinzenallee entlastet werden könnte. Darüber hinaus wollen sie wissen, ob am künftigen Hallenbad an der Pariser Straße eine Bushaltestelle vorgesehen und ob an Fahrradabstellplätze gedacht ist.

(RP)