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Düsseldorf: FDP will Knittkuhl an A44 anbinden

Düsseldorf : FDP will Knittkuhl an A44 anbinden

Durch die neue Route soll die B7 in Richtung Innenstadt entlastet werden.

Die Liberalen präsentieren eine neue Idee, um das Nadelöhr am Gallberg zu entlasten - vor allem mit Blick auf die geplanten Wohnungen auf dem Areal der Bergischen Kaserne. Sie plädieren dafür, eine Auffahrt auf die A44 am Rand von Knittkuhl zu bauen. Auf diese Weise, so die Überlegung, könnten Anwohner in die Innenstadt gelangen, ohne über die Bergische Landstraße und den weiteren Verlauf der überlasteten B7 fahren zu müssen. Bislang ist ein längerer Umweg durch Ratingen nötig, um dort auf die A44 auffahren zu können. Christine Rachner, Vorsitzende des FDP-Ortsverbands für den Stadtbezirk 7, hat den Vorschlag bereits Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in einem Schreiben unterbreitet.

Insbesondere im Berufsverkehr staut sich schon heute der Verkehr auf der B7. Die Lage droht sich zu verschärfen. Denn auch die Bewohner des neuen Wohngebiets, das ab 2020 auf dem Kasernen-Areal entstehen soll, müssten diesen Weg in die Innenstadt nutzen. Inzwischen ist die Rede davon, dass auf dem Gelände bis zu 3000 Wohnungen entstehen könnten. Deshalb läuft bereits die Diskussion darüber, wie sich der östliche Stadtrand besser anschließen lässt.

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Der Vorschlag der Liberalen sieht vor, eine Autobahn-Auffahrt an der Knittkuhler Straße zu bauen. Dann könnten Autofahrer die Innenstadt schneller über das Mörsenbroicher Ei (nach einem Wechsel auf die A52) oder über die Ausfahrt Stockum erreichen. Die Liberalen hoffen, dass sich die Autobahn-Anbindung bis zum Baubeginn in fünf Jahren errichten lässt - und die Koalitionspartner SPD und Grüne das Vorhaben mittragen. "Der Vorlauf müsste für eine Entscheidung des Ministeriums reichen", sagt FDP-Verkehrsexperte Manfred Neuenhaus.

Auch über eine Straßenbahn-Anbindung der Gegend wird diskutiert. Die zunächst im Raum stehende Reaktivierung der alten Bahnstrecke parallel zur B7 hat die Ampel-Koalition allerdings inzwischen verworfen, da ein behördliches Verfahren über einen Bau in dem Landschaftsschutzgebiet zu lange dauern würde. Die Politik prüft aber andere Möglichkeiten und will bald einen Vorschlag machen.

(RP)