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Viel lernen auf dem Waldlehrpfad im Kalkumer Forst in Düsseldorf.

Serie Corona-Freizeittipp : Rätselraten im Kalkumer Forst

Durch den 580 Hektar großen Forst führt ein Waldlehrpfad. Die Hinweistafeln, die heimische Pflanzen- und Tierwelt erklären, sind abgedeckt, damit die Besucher erstmal ihr Wissen testen können.

Kindern einen Spaziergang schmackhaft zu machen, ist nicht immer leicht. Im Kalkumer Forst gelingt das aber spielend, denn dort gibt es einen Waldlehrpfad, auf dem es viel zu entdecken gibt. Der rund einstündige Rundweg startet am Wanderparkplatz an der Kalkumer Schlossallee auf Höhe der Straße An der Anger. An einem großen Übersichtsplan weist bereits ein großer Holzpfeil auf den Lehrpfad hin, an dessen Rand immer wieder zahlreiche Hinweistafeln stehen, die aber zunächst mit einem großen Holzblatt abgedeckt sind.

Denn die Spaziergänger sollen zunächst raten, vor welchem Gehölz sie gerade stehen, bevor sie die vielen Informationen auf den Schildern lesen können. Dort wird beispielsweise erklärt, wo der Baum ursprünglich herstammt, welche besonderen Merkmale er aufweist, welche Lebensbedingungen gut für ihn sind und wo er gut verwendet werden kann.

An einer Station können die Waldbesucher ausprobieren, wie unterschiedlich die verschiedenen Holzarten durch ihre unterschiedliche Härte klingen. An einer anderen Station wurden mehrere Baumstämme aufgereiht und dort soll mit Hilfe der unterschiedlichen Rinden herausgefunden werden, welche Baumsorte man vor sich hat.

Aber auch die heimische Tierwelt kann auf dem Rundweg erkundet werden. Im Kalkumer Forst leben unter anderem Rehe, Füchse, Eichhörnchen, Hasen und Kaninchen und inzwischen auch immer mehr Dachse. Diese Vielfalt der Tierwelt hat ein Künstler aus dem Erzgebirge mit seiner Kettensäge aus einem Baumstamm in Originalgröße herausgearbeitet. An dieser Skulptur gilt es, die Tiernamen auf einer Hinweistafel den richtigen Tieren zuzuordnen.

Ein Spielplatz mit Klettermöglichkeiten, Schaukeln, Rutsche, Karussell, Tischen und Bänken lädt zu einem Zwischenstopp ein. Danach führt der Weg am Flugfeld des Flughafens vorbei. Von dort aus können die landenden Flugzeuge beobachtet werden, die scheinbar zum Greifen nahe über die Köpfe hinweg fliegen. Ein weiterer Vorteil dieses Wegabschnittes ist es, dass er bis zur letzten Minute am Tag in der Sonne liegt.