1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Stadtteile
  5. Kaiserswerth

Vorarbeiten für Umbau der Kreuzung an der B8n in Düsseldorf Kaiserswerth

Straßenbau in Düsseldorf : Vorarbeiten für Umbau der Kreuzung an der B8n

Die Kreuzung soll künftig ohne Ampeln funktionieren. Damit wird der Verkehrsfluss verbessert. Das reicht den Bürgern und Politikern aber nicht.

Der Landesbetrieb Straßen NRW will den Knotenpunkt Am Spielberg, das ist der Kreuzungsbereich, an dem die Niederrheinstraße in Kaiserswerth auf die Umgehungsstraße B8n stößt, umbauen. Nun waren dort mehrere Baufahrzeuge am Werk, was bei einigen Bürgern zu der Vermutung führte, dass mit den Arbeiten gestartet wurde. „Das ist nicht der Fall; der Umbau wird erst in zwei bis drei Jahren beginnen. Jetzt wurden lediglich Untersuchungen durchgeführt, die Aussagen über den Baugrund liefern sollen“, erklärt ein Sprecher von Straßen NRW. Mit diesen Informationen könnten die Planungen fortgesetzt werden.

Ziel des Projektes ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern. An Werktagen wird die B8n von bis zu 40.000 Fahrzeugen befahren, die Niederrheinstraße von rund 22.000 Autos. Erreicht werden soll die Verbesserung durch eine ampelfreie Gestaltung der B8n, die 2013 fertiggestellt wurde. Es ist geplant, an der Kreuzung Rampen zu bauen, wie es sie an Autobahnauf- und ausfahrten gibt. Dadurch können die Abbiegespuren, die bislang für Rückstau sorgen, entfallen. Damit die Umgehungsstraße B8n auch nicht mehr gekreuzt werden muss, wird die Straße um sieben Metern angehoben. Unter ihr werden dann die Zuwege zu den Rampen und zur Niederrheinstraße entlangführen.

Gut 15 Millionen Euro wird der Umbau kosten, der drei Jahren dauern wird und sich über eine Strecke von 1,1 Kilometern erstreckt. Die Arbeiten werden in drei Abschnitten durchgeführt, damit es so wenige Sperrungen wie möglich gibt. Für Baufahrzeuge, Material und die Baustellencontainer wird eine bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche als Lagerplatz eingerichtet. Diese wird später wieder in ihren ursprünglichen Zustand umgewandelt.

Kritik von Politikern und Bürgern gibt es darüber, dass zwar der Knotenpunkt Spielberg entschärft wird, aber dies keine positiven Auswirkungen auf den Stau am Nordstern und an der Kreuzung Niederrheinstraße/Alte Landstraße bringen würde. Gefordert wird eine umfassende Betrachtung der Verkehrssituation und die Prüfung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Niederrheinstraße/Alte Landstraße. Die Bezirksvertretung hat dazu die Verwaltung mehrfach um die Bereitstellung der Planungsmittel und um Vorstellung eines entsprechenden Konzeptes gebeten, denn bislang liegt für einen Kreisverkehr nur eine Planskizze vor.