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Planungen für Supermarkt in Düsseldorf Kaiserswerth schreiten voran

Nahversorgung in Düsseldorf : Planungen für Supermarkt schreiten voran

Seit rund zehn Jahren wird in Kaiserswerth die Einrichtung eines Supermarktes diskutiert und geplant. Die Politik legt nun dafür die Rahmenbedingungen fest.

Am Mittwoch, 16. Juni, tagt der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung (APS) und wird sich dann auch mit dem geplanten Supermarkt auf dem Dreiecksparkplatz in Kaiserswerth beschäftigen. So hat die Bezirksvertretung 5 in ihrer jüngsten Sitzung einen interfraktionellen Antrag verabschiedet, mit dem sie mehrere Wünsche für das Projekt beim APS und der Stadtverwaltung anmeldet.

Unter anderem wollen die Politiker für eine sichere Anbindung des Supermarktes für Fußgänger sorgen und fordern deshalb einen Zebrastreifen über die Niederrheinstraße. Zudem soll in Fahrtrichtung Lohausen eine Linksabbiegespur zum Lebensmittelmarkt hin geschaffen werden, die für einen besseren Verkehrsfluss sorgen soll.

Mit einer „qualitativ ansprechenden Gestaltung der Ortseingangssituation“, einer Begrenzung der Höhe des Gebäudes und einer verträglichen Anordnung für die technischen Anlagen und Aufbauten auf dem Dach möchten die Politiker den Anwohnerinteressen Rechnung tragen. „Mit unserem Antrag haben wir nun die entscheidenden Bedingungen festgezurrt, dass der dringend notwendige Markt auf dem Dreiecksparkplatz in Kaiserswerth jetzt schnellstmöglich kommt“, sagt Bezirksbürgermeister Stefan Golißa (CDU).

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Die Planungen für den neuen Markt waren allerdings von Anfang an in der Bürgerschaft umstritten. Während die einen eine Magnetwirkung von dem neuen Vollsortimenter und damit eine Belebung des Ortskerns erwarten und sich eine Verbesserung der Versorgungssituation erhoffen, befürchten die anderen, dass dadurch eine Konkurrenz zu den bestehenden Geschäften im alten Ortskern geschaffen wird und es dann zu Geschäftsschließungen kommt. Zudem wird zusätzlicher Lärm und Verkehr befürchtet. Eine Bürgerinitiative hat bei Bekanntwerden der Planungen 2700 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt. Der Bau des Supermarktes, der bereits seit mehr als zehn Jahren geplant und diskutiert wird, wird somit sowohl von den Befürwortern wie auch den Gegnern als entscheidendes Projekt für die zukünftige Entwicklung des historischen Stadtteils gesehen. Dieses Jahr soll aber nun das B-Plan-Verfahren mit der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen.