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Kein Fortschritt bei der Umgestaltung des Kaiserswerther Marktes in Düsseldorf.

Platzgestaltung in Düsseldorf : Keine Lösung für Platzumgestaltung

Die Pläne für den Kaiserswerther Markt müssen überarbeitet werden. Gestiegene Kosten und längere Bauzeit durch archäologische Funde sind die Ursache.

Vor einem Jahr wurden große Kübel mit Kirschbäumen auf dem Kaiserswerther Markt aufgestellt, um die klimatischen Bedingungen zu verbessern und den historischen Platz zu verschönern. Denn auch nach vielen Jahren Planungen und Diskussion gibt es immer noch kein Konzept und keinen Zeitplan, wie der Platz umgestaltet werden soll. Auch wann ein bereits vorbereiteter Workshop, der wegen Corona abgesagt wurde, nachgeholt wird, steht nicht fest. Die Verwaltung kündigt aber auf Nachfrage an, dass sie sich im Laufe des Jahres mit der Bezirksvertretung 5 abstimmen will, um „eine tragfähige Lösung zu entwickeln“.

Der Rat der Stadt hatte bereits 2016 einen Bedarfsbeschluss für die Umgestaltung des Platzes gefasst. Daraufhin wurde eine detaillierte Entwurfsplanung erarbeitet. Archäologische Funde im gesamten Platzbereich haben allerdings später diese Pläne zunichte gemacht, da sie zu einer längeren Bauzeit und höheren Kosten führen. „Durch die Vorgaben der Denkmalbehörden und aufgrund der momentanen Preissteigerungen im Baubereich wird sich die Umsetzung des Projektes erheblich verteuern“, sagt die Verwaltung. Sie geht davon aus, dass die ursprünglich angesetzten Kosten von 3,7 Millionen Euro nun 4,5 Millionen betragen werden. Fördermittel werden seitens des Landes nur in Aussicht gestellt, wenn der Kaiserswerther Markt künftig verkehrsreduziert wird. „Eine Prinzipskizze für eine verkehrsreduzierte Platzgestaltung sowie eine Verkehrsuntersuchung zu deren Umsetzungsfähigkeit liegen der Bezirksvertretung 5 vor“, sagt die Verwaltung.

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Sie rechnet zudem damit, dass die archäologischen Funde die Bauzeit auf sechs Jahre verlängern werden. Das würde aber für die anliegenden Händler ein großes Problem darstellen. Eine Verkürzung der Bauzeit kann allerdings nur erreicht werden, wenn nur noch die Mittelinsel umgestaltet würde, da in diesem Bereich wenige archäologische Funde erwartet werden. „Dies löst aber nicht die Probleme in den Seitenräumen (sehr enge Gehwege, nicht vorhandene Barrierefreiheit)“, erklärt die Verwaltung, ein Dilemma, für das sich weiterhin keine einfache Lösung abzeichnet.