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Bürger und Sportler sammelten Spenden für die Kaiserswerther Hospizgruppe

Lauf für den guten Zweck : Viele Runden für die Hospizgruppe

Der ökumenischen Hospizgruppe Kaiserwerth sind in der Corona-Krise Spenden weggebrochen. Bei einem Sponsorenlauf kamen 12.500 Euro zusammen.

Andreas Niederberger, der mit der DEG fünfmaliger deutscher Eishockeymeister wurde, wusste ganz genau, worauf er sich einlässt. Seinem Sohn Leon hatte er für den ersten Kaiserswerther Hospizlauf ein Sponsorship zugesagt. Wohlwissend, dass Leon Ex-Profi ist, aktuell bei den Krefeld Pinguinen unter Vertrag und somit voll im Saft steht. „Es ist mein trainingsfreier Tag, da laufe ich nur drei Runden“, meinte Niederberger kurz vor dem Start an der Kaiserpfalz.

Weil aber alles passte und er mit zwei Freunden entspannt durch Kaiserswerth joggen konnte, absolvierte der gebürtige Düsseldorfer dann doch fünf Runden, was zehn Kilometern entspricht. „Da kommt ein schönes Sümmchen zusammen“, freute er sich. Zumal er sich mit Alexander Esposito (Cafe Muggel) gleich einen zweiten Rundensponsor besorgt hatte. Insgesamt 184 Läufer machten am Sonntag die Premiere des Laufs zugunsten der ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth zum vollen Erfolg. „Wir sind mit dem Spendenlauf beschenkt worden und sehr dankbar“, sagte der Hospizgruppen-Vorsitzende Bernd Franken und ergänzte: „Uns ist wegen der Coronakrise einiges an Spenden weggebrochen. Durch diese Aktion können wir etwas davon auffangen.“ Es war ein Nachmittag mit familiärem Charakter – ganz ohne Wettbewerbsgedanken bei perfektem Laufwetter.