Hospizarbeit in Düsseldorf 3. Kaiserswerther Hospizlauf geht am 27. August an den Start

Düsseldorf · Bürgermeister Josef Hinkel sorgt erneut als Moderator für gute Laune. Die Spendengelder sollen diesmal in den Hospiz-Neubau in Kaiserswerth und das Kinderhilfezentrum Düsseldorf fließen.

 Bis zu 400 Läuferinnen und Läufer nahmen in den vergangenen Jahren am Kaiserswerther Hospizlauf teil.

Bis zu 400 Läuferinnen und Läufer nahmen in den vergangenen Jahren am Kaiserswerther Hospizlauf teil.

Foto: Hagen Lippe-Weißenfeld

Bereits zum dritten Mal wird der Kaiserswerther Hospizlauf durchgeführt. Er findet am Sonntag, 27. August, in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr statt. Start- und Zielpunkt ist erneut die Ruine der Kaiserpfalz im Herzen von Kaiserswerth. An dem Lauf kann sich jeder beteiligen – spontan oder nach einer vorherigen Anmeldung. Dafür sollen sich die Läuferinnen und Läufer vorher Sponsoren suchen, die jede gelaufene Runde mit einem Betrag honorieren.

„Wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden“, sagt Bürgermeister Josef Hinkel über den Lauf. Er unterstützt die Veranstaltung seit ihrer Gründung als Moderator. „Ich freue mich, dass der Lauf in diesem Jahr wieder stattfindet und mit den beiden Spendenzwecken – Kinderhilfezentrum und Hospiz – der ganze Lebenszyklus abgedeckt wird.“

Beim Hospizlauf darf gerannt, gejoggt oder einfach auch nur spaziert werden. Für Kinder wird eine 800 Meter lange Runde über den Deich und für Erwachsene eine zwei Kilometer lange Strecke mitten durch Kaiserswerth eingerichtet. Veranstalter ist die Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth, die in diesem Jahr erstmals als Mitveranstalter den Rotary Club Düsseldorf-Kaiserswerth und den Rotaract Club Düsseldorf gewinnen konnte.

In den vergangenen Jahren kamen beim Kaiserswerther Hospizlauf durch 300 bis 400 Läuferinnen und Läufer zwischen 15.000 und 20.000 Euro zusammen. In diesem Jahr werden die Erlöse je zur Hälfte der Arbeit der Ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth, die damit den Hospiz-Neubau auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie unterstützt, und dem Kinderhilfezentrum Düsseldorf zugutekommen. Das städtische Zentrum bietet seit mehr als 50 Jahren Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen Hilfe an.

Der Lauf dient aber nicht nur der Spendensammlung, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Arbeit der Ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth bekannter zu machen. Deren Mitglieder begleiten seit mehr als 20 Jahren kostenfrei Schwerstkranke und Sterbende und deren Angehörige. Zudem bietet der Verein unter anderem Trauergruppen oder sogenannte „Letzte-Hilfe-Kurse“ an, in denen die Teilnehmer lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Lebensende tun können. „Der Hospizlauf bringt das Thema Tod mitten in unsere Gesellschaft“, sagt die Ärztin und Mitorganisatorin Charlotte Lippe-Weißenfeld.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich vorab anzumelden gibt es online unter hospizlauf-dus.rotaract.de.

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