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Heerdt: Jung und Alt kochen gemeinsam mit Kräutern

Heerdt : Jung und Alt kochen gemeinsam mit Kräutern

Es duftet nach Zitronenmelisse, Oregano, Minze, Baldrian, Rosmarin und vielen anderen frischen Kräutern, die in großen Holzkästen die Terrasse des CBT-Wohnhauses Zur Heiligen Familie säumen. Mittendrin Stühle und Tische, an denen bereits einige Bewohner und Kinder der Kita St. Benediktus Platz genommen haben. Gemüselieferant Konrad Koester, der den Kräutergarten gespendet und gepflanzt hat, lässt einige Kräuter herumreichen und stimmt so auf die geplante Koch-Aktion ein. Denn an diesem sonnigen Tag bereiten Bewohner und Kinder gemeinsam ein Essen zu. Auf dem Speiseplan: Pellkartoffeln mit Quark – was sich dann alle schmecken ließen. Denn für den besonderen Pfiff hatten Petersilie, Dill, Kerbel und Co gesorgt.

Dass Kräuter nicht nur schmecken und gut riechen, sondern auch noch gesund sind, vermittelte Heilpraktiker Darius Pawlikowski. Schließlich dienten viele Kräuter schon den alten Griechen ausschließlich als Medizin. "Die gesundheitliche Wirkung ist aber auch heute nicht zu verachten", wie Pawlikowski erklärte. Kräuter seien wegen ihres Aromas, aber auch wegen ihrer heilenden Eigenschaften wichtig für die Gesundheit.

Ort der Sinne

Das CBT-Wohnhaus will mit dieser Aktion, die erstmals angeboten wurde und fortgesetzt werden soll, Alt und Jung auch künftig zusammenbringen. Geschäftsführerin Andrea Roder und Sarah Weimer (Wohnpflegeberatung) wollen gleichzeitig ihre "Oase der Sinne und Gesundheit" auf der hauseigenen Terrasse als Ort des Fühlens, Riechens und Schmeckens ins Bewusstsein rücken. Sarah Weimer: "Die Kräuter werden von den Kindern des St. Benediktus-Kindergartens und mit unserer Hilfe gepflegt, bewirtschaftet und geerntet." Die Kräuter-Oase trage durch ihre Gerüche zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Gesundheit bei. Es gebe auch eine Fibel, in der die 53 Kräuter der "Oase" aufgelistet sind.

(RP)