Holthausen: Stadtteilfest lockte auf den Kamper Acker

Holthausen : Stadtteilfest lockte auf den Kamper Acker

Für den ersten Höhepunkt des Samstags sorgte die Düsseldorfer Gruppe "Die Fischgesichter", die nach der Eröffnung des Holthausener Open Air durch den Räbbelche-Präsidenten Rainer Fuhrmann auftraten. Mit ihrem Repertoire an eigenen Songs über Evergreens bis hin zu den Klassikern des deutschen Schlagers sorgten sie bei den Zuschauern auf dem bereits zur Mittagsstunde gut gefülltem Platz für beste Laune.

Neben den Fischgesichtern machten noch zahlreiche weitere Bands im Laufe des Tages eine ausgelassene Stimmung. So trat neben vielen anderen die Band 9 1/2, Kuhl un de Gäng, Dennis & The Sweet Sisters und unterhielten die Holthausener mit Stimmungsmusik. Für die kleinsten Besucher bestand die Möglichkeit, sich mit den Spielzeugen aus dem Knirps-Mobil des Bundes der katholischen Jugend zu vergnügen, während sich ihre Eltern bei Bier und Grillwürstchen vom Bühnenprogramm unterhalten ließen.

Der alte US-Schulbus in greller gelber Farbe fährt seit sieben Jahre werktäglich verschiedene Spielplätze im Stadtgebiet an, um den Kindern vor Ort eine breite Auswahl an Spielzeug anzubieten. Wie in jedem Jahr kam auch jetzt der originäre Bestandteil der KG Räbbelche zur Geltung - der Karneval. Zwischen den Bands trat die inzwischen über die Grenzen Düsseldorfs hinweg bekannte Tanzgarde der Räbbelche und der KG Onger Ons auf. Für die Gardisten ein zu dieser Jahreszeit sicherlich eher ungewohnter Auftritt. In Holthausen indes hat man sich an die karnevalistischen Elemente im Frühsommer längst gewöhnt. Bereits zum achten Mal richtete die Karnevalsgesellschaft das Stadtteilfest in diesem Jahr aus.

Die Räbbelche betonen dabei, dass sie trotz gestiegener Kosten und einiger Auflagen den Kontakt zu den Bürgern des Stadtteils weiter aufrechterhalten und pflegen wollen. Für die Karnevalsgesellschaft mit der Rassel (dem Räbbelche) als Symbol gerade seit dem Jahr 2009 ein wichtiger Punkt. Wegen Sicherheitsbedenken durfte der Verein seine Bühne im Klarenbachhaus des evangelischen Gemeindezentrums nicht mehr nutzen. Ein herber Schlag für den Verein, musste man doch zwischenzeitlich die Sessionssitzungen außerhalb des Stadtteils abhalten.

Veranstaltungen wie das Holthausener Open Air sind somit für die Räbbelche eine gute Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, um so immer mal wieder neue Mitglieder zu werben. Darum wurde auch bis in den Abend gefeiert.

(RP)
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