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Parkcheck Park Elbroich in Düsseldorf Holthausen

Parkcheck Elbroichpark : Historische Anlage für Mensch, Tier und Natur

Park Elbroich bietet auf kleinem Raum eine große botanische Vielfalt und hat eine interessante Vergangenheit. Besucher finden hier mitten in Holthausen ein Ort zum entspannen und schöne Spielplätze für Kinder und Hunde.

Im Park Elbroich kann man von der Liegewiese aus die Türme des Henkel-Werks sehen. Die Grünanlage liegt am ruhigen Rand des von Industrie geprägten Holthausen und bietet nur einen kurzen Fußmarsch von der Kölner Landstraße entfernt Ruhe und Abgeschiedenheit. Herzstück ist das Schloss Elbroich, heute Standort für verschiedene Unternehmen sowie ein geriatrisches Krankenhaus. Um das herrschaftliche Anwesen herum erstreckt sich der Park, der frei zugänglich ist.

Größe und Platz Mit etwas mehr als 14 Hektar – das entspricht ungefähr 20 Fußballfeldern – gehört der Park Elbroich zu den kleineren Grünanlagen in Düsseldorf. Der Park wird von seinem alten Baumbestand geprägt, außerdem gibt es weiträumige Liegewiesen. Schmale Wege und ausgebaute Alleen erschließen die verschiedenen Bereiche. Durch die den Park umgebende Mauer, aber auch durch den dichten und hohen Baumbestand, schirmt der Park trotz seiner geringen Größe von den Einflüssen der Großstadt ab.

Spielplätze Es gibt drei kleine Spielplätze für Kinder mit verschiedenen Kletteranlagen, einer Wasserlandschaft sowie einen Basketballplatz und Tischtennisplatten. Damit ist sowohl für kleinere Kinder als auch für Jugendliche etwas vorhanden. Auch ein Hundespielplatz mit einigen natürlichen Hindernissen ist vorhanden, dort steht ebenso eine Bank für Frauchen und Herrchen.

 Im Holthausener Park gibt es mehrere Spielplätze für Kinder und Jugendliche. Auch ein Wasserspielplatz ist dabei.
Im Holthausener Park gibt es mehrere Spielplätze für Kinder und Jugendliche. Auch ein Wasserspielplatz ist dabei. Foto: RP/Dominik Schneider
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Ausstattung Der Park verfügt über ausreichend Bänke und Mülleimer, er wirkt bis auf kleine Ausnahmen sehr sauber. Am zentralen Spielplatz gibt es eine öffentliche Toilette. Über eigene Gastronomie verfügt der Park Elbroich nicht, dafür ist der Kamper Acker mit seinen verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten nicht weit entfernt.

Besonderheiten Trotz der geringen Größe gibt es im Park eine erstaunliche botanische Vielfalt. Mehr als 40 Baumarten wachsen hier, darunter auch Exoten wie der Lebensbaum oder die in Japan heimische Sicheltanne. Neben den Bäumen aus aller Welt werden im Park Elbroich auch anderen Pflanzen zumindest im Moment mehr Platz gelassen als anderswo. Abseits der Liegeflächen steht das Gras teils brusthoch, Wiesen-Kerbel, Hafer und Brennnesseln dürfen hier durchaus wachsen, daneben blüht der farbenprächtige Rhododendron.

Auch historisch ist der Park interessant. Er geht auf eine Anlage zurück, die mindestens seit dem 12. Jahrhundert existiert. Ursprünglich umgab sie die Wasserburg, die als Vorläufer des heutigen Schloss Elbroich über die umliegenden Gehöfte des landwirtschaftlich geprägten Holthausen wachte. Gemeinsam mit anderen Besitzungen im heutigen Düsseldorf wurde die Burg von den Herren von Teveren an die Grafen von Berg verkauft. Der letzte Besitzer der Anlage war Ferdinand Heye, Gründer der Gerresheimer Glashütte. Deshalb wurde der Park Elbroich früher auch Heye-Park genannt. Heyes Erben schenkten das Schloss später der Caritas, die hier eine Erziehungseinrichtung gründete, bevor die Anlage schließlich 1989 an ein Consulting-Unternehmen ging und seither als Bürofläche vermietet wird. Eine Infotafel weißt außerdem darauf hin, dass früher die Itter am Park entlangfloss, um weiter südlich im gleichnamigen Stadtteil in den Rhein zu münden. Beim Bau des heutigen Schloss Benrath wurde der Fluss aber zur Bewässerung der dortigen Gräben umgeleitet. Dabei fiel auch der Burggraben von Elbroich trocken.

Anbindung Die Haltestelle Düsseldorf-Holthausen ist nur ein kurzes Stück entfernt. Außerdem gibt es direkt am Park mehrere Bushaltestellen, unter anderem Kaldenberger Straße und Marconistraße.