Sommerferienangebot des Sportvereins SFD’75 Zwanglos Beachvolleyball spielen im Sportpark Niederheid

Düsseldorf · Bis zum 11. August bietet der Sportverein SFD’75 an zwei Abenden der Wochen Beachvolleyball auf seiner Anlage. Man kann das Angebot auch nutzen, ohne Mitglied werden zu müssen. Der Spaß steht im Vordergrund.

In lockerer Atmosphäre wird beim SFD Beachvolleball gespielt und trainiert. Das Training leitet Horst Allwicher (r.), der von einem Olympiatrainer ausgebildet wurde.

In lockerer Atmosphäre wird beim SFD Beachvolleball gespielt und trainiert. Das Training leitet Horst Allwicher (r.), der von einem Olympiatrainer ausgebildet wurde.

Foto: Döring, Olaf (od)

Sonne, Sand und Beachvolleyball sind die perfekten Zutaten für ein besonderes Urlaubs-Feeling, das sich beim achtwöchigen Ferienangebot „Summer Special“ des SFD’75 in heimischen Gefilden erlebt werden kann. „Fun at the Beach“ lautet das aufmunternde Motto eines Beachvolleyball-Kurses montags und donnerstags ab 18 Uhr. Das verspricht jede Menge Spaß beim Baggern und Pritschen in Strandatmosphäre. Auf zwei Sandplätzen heißt Übungsleiter Horst Allwicher Anfänger und Fortgeschrittene im Sportpark Niederheid an der Paul-Thomas-Straße willkommen.

„Mitmachen ist völlig unkompliziert“, versichert Kursteilnehmer Simon Thienel, der für das Outdoor-Freizeitvergnügen beim SFD’75 extra aus Schwelm angefahren kommt. Niemand muss Mitglied im Verein sein. Lust aufs „Beachen“ hat der 43-Jährige einst im Urlaub bekommen. Aktuell nutzt der Beigeordnete und Stadtkämmerer im sauerländischen Halver den Sport als geeigneten Ausgleich zu seinem Bürojob zwecks „Kalorienverbrennen“. Die Mischung aus Tempo und Taktik schätzt er beim Beachvolleyball besonders. Bei langen Ballwechseln geht er sogar an seine Grenzen und kämpft, bis er rundum von Sand „paniert“ ist.

Auch Stefan Weller aus Unterbilk benötigt einen Bewegungsausgleich für seine Tätigkeit als Sozialpädagoge. Basketball hat er lange Jahre im Verein gespielt. „Beim Beachvolleyball geht es meist zwei gegen zwei“, nennt der 30-Jährige als Vorteil. Da sei jeder Spieler permanent aktiv am Ball. Freundin Rebecca hat er zum Mitmachen nicht lange überreden müssen. „Ich will mich bewegen“, sagt die Marketing-Managerin. Gut aufgenommen in die Gruppe fühlt sie sich von Anfang an.

Robin Rix spielt Beachvolleyball beim SFD’75 schon seit sechs Jahren. Während seines dualen Studiums beim Düsseldorfer Unternehmensriesen Henkel ist er durch eine Kunden-E-Mail auf die Sportgruppe von Horst Allwicher aufmerksam gemacht geworden. Er hat von seinem Übungsleiter seitdem so manchen wertvollen Tipp erhalten. „Wie man richtig in die Hocke geht“, nennt der 26-Jährige als Beispiel. „Und wie man einen besseren Stand zum Ball findet.“

Mit Muskellockern durch abwechslungsreiche Aufwärmübungen im Kreis beginnt Allwicher die Kursstunde. Präzises Fangen. Ein hohes Zuspiel zurückpritschen. Übers Netz schmettern. Der Spaß am Spiel mit dem Ball steht immer im Vordergrund. „Beachvolleyball ist ein echter Urlaubssport“, bestätigt der Sportlehrer. In den bekannten Touristenhochburgen herrsche rund um die Strandplätze oft Partystimmung. Beachvolleyball hat Eventcharakter. „Aktive und Zuschauer sind locker drauf.“ Oftmals entstehen Urlaubsfreundschaften durch Beachvolleyball, wovon beispielsweise Stefan Weller berichtet. „Erst beachen, dann ein Bier trinken.“ Mit einem Pärchen aus Freiburg trifft sich Weller im Club Anfi Del Mar auf Gran Canaria inzwischen jährlich im Januar.

Seine ausgeprägte Leidenschaft für das „Sandballspiel“ hat Allwicher ebenfalls bei Reisen zu Traumstränden auf Hawaii und Tahiti, den Malediven und Fidschiinseln entwickelt. Die Kunst des Beachvolleyballspielens erlernte der sportliche Weltenbummler aus Düsseldorf bei keinem Geringeren als Erfolgscoach Jürgen Wagner, der bekanntermaßen das deutsche Star-Duo Julius Brink und Jonas Reckermann 2012 zum Olympischen Triumpf führte und 2016 auch Laura Ludwig und Kira Walkenhorst zu Olympia-Gold begleitete.

Beim SFD’75 gehört Allwicher seit 40 Jahren zum Übungsleiter-Team und hat auch Aerobic- und Fitnesskurse sowie das Kinderschwimmen geleitet. „Beachvolleyball boomt“, behauptet er. Zahlreiche Vereine nutzen auf ihren Sportanlagen freie Flächen zum Bau von Beachvolleyballanlagen. Die Anlage beim SFD’75 bezeichnet er als ideal. Beide Plätze sind windgeschützt und zugleich schattig, was bei steigenden Sommertemperaturen ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.