Düsseldorf:SFD bietet Sport für Jung und Alt

Holthausen : SFD bietet Sport für Jung und Alt

Der im Sportpark Niederheid angesiedelte Verein ist einer der größten in Düsseldorf. Für den Nachwuchs gibt es die kleinen Sportforscher, für die Älteren Rehasport-Möglichkeiten. Auch Nicht-Mitglieder können Kurse buchen.

Auf den ersten Blick ist der SFD 75 ein ganz normaler Sportverein. Im und rund um den Sportpark Niederheid können die Mitglieder Badminton, Fußball, Volleyball, Beach-Volleyball, Handball und Tischtennis spielen, sie können turnen, sich dem Judo, Krav Maga (Selbstverteidigung) hingeben oder der Leichtathletik frönen. Nichts Ungewöhnliches für einen Mehrspartenverein.

Doch die Sportorganisatoren werden ihrem Namensauftrag gerecht, komplett heißt der SFD Verein für Sport und Freizeit 1975 Düsseldorf-Süd, gerecht. Neben Schach stehen auch die Abteilungen „Freizeit und Gesundheit“ sowie Rollstuhl- und Reha-Sport auf der Angebotsliste. Relativ neu dabei sind die „kleinen Sportforscher“, „Düsseldorfer Rabauken“ (Bewegungsförderung mit Fußball für Sechs- bis Zehnjährige) und „Multiball“ (Ballsportarten für die selbe Altersklasse). „Bei den Sportforschern lernen Kinder ab drei Jahren spielerisch viele Bewegungsformen und Sportarten kennen. Das dauert ein paar Monate oder gar Jahre. Im Laufe der Zeit kann man eine gewisse Sportartaffinität erkennen und die Kinder entdecken selbst, was ihnen Spaß macht“, erläutert Andrea Haupt. Sie muss es wissen, ist sie schließlich SFD-Geschäftsführerin.

Die Bewegungsförderung von Kindern ist ein großes Thema im Verein. So arbeitet er mit den Kindergärten der Umgebung zusammen. Besonders intensiv mit sieben Bewegungskindergärten. „Wir tun alles, um Kinder fit für die Schule zu machen“, sagt Haupt. Kein Wunder also, dass beim SFD auch motopädische Ansätze verfolgt werden. „Wir haben ja auch einen Erziehungsauftrag, wenn die Eltern den Mitgliedsantrag unterschrieben haben. Unsere Priorität ist nicht, einfach nur den Beitrag einzuziehen, sondern die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes“, stellt Haupt klar.

Doch auch für diejenigen, denen es körperlich nicht ganz so gut geht, schlägt das Herz des SFD. Das Rehabilitationssport-Angebot umfasst kardiologische, orthopädische und neuerdings auch onkologische Angebote. Vorrangiges Ziel des Rehabilitationssports ist es, die eigene Gesundheit zu stärken und zunächst unter Anleitung, später eigenständig, regelmäßige Sport-Übungen zu absolvieren.

Die sportlichen Übungen sind auf die Art und Schwere der Erkrankung und dem individuellen, gesundheitlichen Allgemeinzustand der Teilnehmenden abgestimmt. „Bei uns kann man mit und ohne ärztliche Verordnung im Reha-Sport aktiv sein. Unsere Trainer haben entsprechende Qualifikationen und die Sportstätten inklusive der Geräteauswahl sind ebenfalls zertifiziert“, erläutert Haupt. „Wer bei uns Reha-Sport macht, muss nicht zwangsläufig SFD-Mitglied sein.“

Der SFD bietet auch noch flankierende Sportangebote wie Reisen, Workshops und Kinderferien-Programme an. Das sind ebenfalls wesentliche Bestandteile der Vereinsarbeit und sie fördern das Miteinander und die Kommunikation im Club.

So ist der SFD 75 eben ein ganz normaler Sportverein, aber gleichzeitig auch sehr viel mehr.

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