Holthausen: 1500 Sportbegeisterte kommen zum SFD

Holthausen : 1500 Sportbegeisterte kommen zum SFD

Die Besucher des Tags der offenen Tür zum 40-jährigen Bestehen des Vereins für Sport und Freizeit (SFD) testeten auf dem Gelände des Sportparks Niederheid viele Angebote. Der Bogen reichte von Athletik bis Zumba.

Zum 40-jährigen Bestehen des SFD'75 zeigte der Club für Sport und Freizeit am Wochenende bei einem Tag der offenen Tür, was in ihm steckt. Von A wie Athletik bis Z wie Zumba konnten die Besucher des Sportparks Niederheid alles ausprobieren, was der Verein und Sport insgesamt zu bieten haben. Mitarbeiter und Ehrenamtliche hatten auf dem Gelände Anlagen aufgebaut, um ein möglichst breites Angebot zu schaffen.

Das nutzten die Besucher gerne. Unter ihnen: die neunjährige Hannah aus Holthausen, die es direkt zum Mehrkampf zog. Dabei musste sie drei Mal einen 30-Meter-Lauf, die Weitwurf- und die Weitsprungstation absolvieren. "Ich wollte das mal ausprobieren. Normalerweise bin ich hier in der Tanzgruppe", sagt sie. "Seit ein paar Monaten mache ich da vor allem modernen Tanz. Die rhythmischen Bewegungen zur Musik gefallen mir besonders gut", berichtet sie.

Besonders beliebt waren auch an diesem Tag wieder die klassischen Sportarten Fußball und Basketball. Während auf den Plätzen im hinteren Bereich der Anlage fleißig der gängige Fußball gespielt wurde, präsentierte sich eine, zumindest aus Sicht einiger Zuschauer, weitaus lustigere Variante nahe des Eingangs. Dort war ein riesiger Kicker aufgebaut, der aus demselben Material bestand, wie es bei Hüpfburgen zu finden ist. Das rechteckige Spielfeld war dabei durchzogen von aufblasbaren Stangen. An ihnen hingen Kinder, die nun versuchen mussten, auf ihren fixierten Positionen den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. "Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Aber es ist gar nicht so leicht, wie man denkt, weil man einfach auf eine Position festgelegt ist. Da spiele ich doch lieber richtigen Fußball", sagt der 13-jährige Tobias, der zusammen mit seinem Bruder den Tag der offenen Tür besuchte.

Auch der Zumba-Kurs unter freiem Himmel erfreute sich nach anfänglicher Skepsis regem Zulauf. Unter Zumba ist eine Art Aerobic mit lateinamerikanischen Tanzelementen zu verstehen, was manchen Teilnehmer prompt ins Schwitzen brachte. "Am Anfang war es noch recht einfach, aber dann wurde es schnell intensiver. Es ist aber eine interessante Alternative zu den gängigen Aerobic-Kursen", sagt Heike Schmitz. Wer einfach nur hüpfen wollte und dabei auf rhythmische Tanzmusik verzichten konnte, der bestieg eine Art Hüpfburg und tobte sich dort aus. Besonders die Kleinen nutzten dies, während die Mama dann doch eher Aerobic machte.

Rund 1500 Besucher kamen über den Nachmittag verteilt zum Tag der offenen Tür. "Das freut mich sehr, besonders weil es ja doch recht warm war. Aber die Besucher waren alle sehr entspannt, selbst wenn sie an den Stationen warten mussten", sagt SFD-Geschäftsführerin Andrea Haupt. Sie selbst ist schon seit 32 Jahren im Verein tätig. Im Rückblick ist für sie der Bau der neuen Fitnesshalle eine herausragende Aktion. "Das war wirklich ein Geniestreich meines Vorgängers, der uns über 1000 neue Mitglieder bescherte", sagt Haupt. "Das war 1994. So langsam wird es Zeit für einen neuen Geniestreich." Was genau, möchte Andrea Haupt aber noch nicht verraten. Klar sei aber, dass der Verein zukünftig mehr Angebote im Bereich des Gesundheitssports machen wird. "Auch die Kooperation mit den Schulen möchten wir ausbauen", so Haupt. Als nächstes stehen für den SFD jetzt der Kö- und der Martinslauf an.

(maxk)
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