Himmelgeist/Holthausen: Zukunft der Apollinaris-Grundschule wohl weiter ungewiss

Himmelgeist/Holthausen: Zukunft der Apollinaris-Grundschule wohl weiter ungewiss

Aus der Holthausener St.-Apollinaris-Grundschule und ihrer Dependance in Himmelgeist sollen demnächst zwei eigenständige Grundschulen werden. Ob die Schulen jedoch eine städtische Gemeinschafts- oder eine Bekenntnisschule werden, darüber haben die Eltern der Schüler bereits Ende Juni abgestimmt. Das Schulverwaltungsamt hat die Stimmen längst gezählt und ausgewertet.

Und eigentlich wollte das Amt schon in der Sitzung der zuständigen Bezirksvertretung 9 über das Ergebnis und die damit verbundenen Konsequenzen informieren. Das war am 7. Juli, also vor knapp drei Wochen. Doch dieser Punkt wurde kruzfristig von der Tagesordnung genomen.

Denn eigentlich sollten zum Schuljahresbeginn 2018/2019 aus der Apollinaris-Schule und ihrer Dependance zwei eigenständige Schulen werden. Dafür hatte sich die Schulkonferenz Anfang Juni einstimmig ausgesprochen. Grund ist unter anderem der große Zustrom an neuen Schülern in Himmelgeist, der durch das Neubaugebiet weiter steigen könnte.

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Doch offenbar ist das Ergebnis der Abstimmung nicht so ausgefallen, wie es zur Zufriedenheit aller hätte sein sollen. Denn ob die benötigte Stimmzahl für eine konfessionelle Schule oder gar zwei Schulen tatsächlich erreicht wurde, das hielt Beate Brinkmöller, Schulreferentin des Erzbistums Köln, schon während der Abstimmung für schwierig. Und auch die betroffenen Himmelgeister Eltern waren nicht gerade begeistert, an einem von drei anberaumten Tagen in Zeit zwischen 7 bis 16 Uhr persönlich beim Schulverwaltungsamt zu erscheinen. Das liegt am Merowinger Platz in Bilk.

Schulverwaltungsamtsleiterin Dagmar Wandt suchte das Gespräch mit Vertretern des Schulreferats des Erzbistums Köln, um eine rheinische Lösung zu finden. Das hat vor einer Woche stattgefunden. Danach ist die Amtsleiterin in Urlaub gefahren und hat ihren Stellvertreter Florian Dirszus beauftragt, das Ergebnis weiterzugeben. Das ist bisher nicht geschehen. Dirzus hat - trotz Bitten an verschiedenste Stellen bei der Stadtverwaltung - nicht zurückgerufen.

(RP)