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Naturschutz in Düsseldorf: Sperrung der Wege am Himmelgeister Strand

Naturschutz in Düsseldorf : Wege am Himmelgeister Strand gesperrt

Die Stadt sperrt demnächst am Himmelgeister Strand die Wege ins Naturschutzgebiet mit Stahlpfosten und Kette ab. Bei schönem Wetter zieht es die Menschen von weither an den Rhein im Düsseldorfer Süden.

Seit Anfang Mai gibt es im Himmelgeister Rheinbogen an den Stichwegen in Richtung Rheinufer Holzschranken, denn dort beginnt das Naturschutzgebiet. Betreten verboten heißt es ab dort für Spaziergänger. Ähnliche Hinweise wünschte sich da schon der Himmelgeister Jagdpächter Gerolf Blittersdorf an den Zugängen vom Rheinufer aus.

Weil, so die Stadt in einer Pressemitteilung, das Naturschutzgebiet einen besonders hohen Wert für Flora und Fauna habe, soll innerhalb der nächsten zwei Wochen, wo der Strand endet und der Weg beginnt, die Sperrung mittels Stahlpfosten und Kette verstärkt werden und dadurch deutlicher erkennbar sein.

Da auch der Strand im Naturschutzgebiet liegt, darf er auf beiden Seiten der Straße Alt Himmelgeist nur bis zur ersten Buhne genutzt werden. Doch das hielt bislang Strandbesucher nicht davon ab, sich im Schutzgebiet ein sonniges Plätzchen zu suchen oder einen Weg zu nutzen, der nur der Unterhaltung der Wasser- und Schifffahrtszeichen dient.

Dieser Weg wurde 2012 von der Unteren Naturschutzbehörde gesperrt und am Wegebeginn mit einem Sperrschild versehen, um das Kerngebiet des Naturschutzgebietes und Vogelarten vor Störungen zu schützen. Dennoch werde er regelmäßig von Unbefugten betreten und genutzt, so die Stadt: Von dort aus würden oft weiter südlich inmitten des Naturschutzgebietes am Rheinufer Feuerstellen angelegt. Bei der Suche nach Feuerholz würden Gehölze beschädigt, und meist werden große Mengen Müll hinterlassen.

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Wer dabei vom Ordnungsdienst erwischt wird, muss ein saftiges Ordnungsgeld bezahlen. Und das gilt vor Ort: keine Pflanzen pflücken oder beschädigen, Abfall wieder mitnehmen, Lagern und Zelten sind verboten, kein offenes Feuer machen und Lärm vermeiden