Beim Himmelgeister Brückenlauf starteten 771 Sportler

Düsseldorf-Himmelgeist : Großartige Stimmung beim Brückenlauf

1032 Läufer hatten sich angemeldet, 771 gingen dann an den Start. Einige von ihnen brachen den Lauf angesichts der hohen Temperaturen ab.

Am Samstag herrschte in Himmelgeist Ausnahmezustand. Schon am frühen Morgen waren ehrenamtliche Helfer angerückt, um alles für den Halbmarathon vorzubereiten, der bereits zum fünfzehnten Mal Läufer aus Nah und Fern anzog. „Wir haben achtzig Prozent Stammläufer“, verrät Walter Schuhen von Fortuna Düsseldorf, Pressesprecher des Teams Himmelgeister Brückenlauf, „und sind schon Wochen vorher ausgebucht.“ Angemeldet hatten sich 1032 Läufer. An den Start gingen am Ende dann 771, darunter auch Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Mehr als 100 Ehrenamtliche waren im Einsatz, um die Läufer bei sommerlichen Temperaturen auch gut zu versorgen. „Wir haben mit sieben Ständen weit mehr als vorgeschrieben und haben wegen der Hitze zusätzlich Wasser zur Verfügung gestellt“, so Schuhen. Schließlich stünde die körperliche Unversehrtheit der Sportler an oberster Stelle. Auch die Anwohner hatten mobile Gartenduschen aufgestellt, damit sich die Läufer abkühlen konnten.

Trotzdem haben einige Teilnehmer den Lauf abgebrochen. „Wir raten dazu, sich nicht zu überfordern“, sagt Schuhen. Und wenn es einem Läufer nach der Anstrengung doch schwindelig wurde, waren sofort Sanitäter zur Stelle. Die vom Marathonläufer André Pollmächter und von Silke Optekamp bereits vor Jahren aufgestellten Rekorde wurden auch bei diesem Brückenlauf nicht gebrochen.

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Die drei schnellsten Läufer waren bei den Herren Torsten Graw, der nach 1 Stunde, 12 Minuten und 55 Sekunden das Ziel erreichte. Fast sieben Minuten später kam Tobias Winnemöller und nach 1 Stunde, 20 Minuten dann Andreas Knipping ins Ziel. Bei den Damen belegte Monika Wozna mit 1 Stunde, 26 Minuten und 45 Sekunden den ersten Platz. Melanie Jeck kam 48 Sekunden später an und Nina Kunz erreichte als Dritte das Ziel.

„Ich bin immer supergerne hier“, schwärmt Alexander Schilling, Pressesprecher von Borussia Düsseldorf, der schon mindestens sechsmal mitgelaufen ist, „das ist mein Lieblingslauf.“ Die Strecke sei wunderschön, die Organisation top. Bisher sei er immer sehr ambitioniert angetreten, aber heute wollte er den Lauf einfach genießen. „Da hat man auch mal Zeit, nach links und rechts zu schauen“, meint er. Trotzdem sei es wegen der Hitze am Ende doch anstrengend geworden.

Kirsten Kürble hat bereits zum vierten Mal teilgenommen. „Ich bin Himmelgeisterin, für mich ist es vor der Haustür“, sagt sie. „Es laufen viele Freunde mit, es ist sehr familiär.“ Kirsten ist regelmäßig mit einer Laufgruppe unterwegs. Ihr macht es vor allem Spaß. „Ich laufe ohne Uhr“, erklärt sie. „Die Atmosphäre ist hier sehr schön.“ Diese sonnige Atmosphäre wurde dann noch im Biergarten des Hauses Krevet gefeiert – mit einer Siegerehrung, Speis und Trank und einer Tombola. Zu gewinnen gab es zum Beispiel ein Paar Fußballstutzen, gestiftet von Fortuna Düsseldorf.

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