Leben in Düsseldorf: In Hellerhof das große Los gezogen

Öko-Siedlung in Hellerhof : In Hellerhof das große Los gezogen

Eberhard Treudt, der ehemalige Chef der Freizeitstätte Garath, lebt seit 33 Jahren mit seiner Familien in der Hellerhofer Öko-Siedlung. Die acht Häuser sind gebaut mit viel Holz und Lehm.

Geboren und groß geworden in der Altstadt, wohnt Eberhard Treudt inzwischen seit 33 Jahren in Hellerhof. Der ehemalige Chef der Freizeitstätte Garath zog mit seiner Frau Käthe und den Kindern in die so genannte Öko-Siedlung. Das sind acht Häuser, die damals im südlichsten Stadtteil Düsseldorfs mit viel Holz und Lehmbausteinen gebaut wurden. Besonderer Blickfang sind die Grasdächer, die in die beiden Teiche im Innenhof übergehen.

Treudt wohnt gerne in Hellerhof, wie auch seine Nachbarn. Denn in der Öko-Siedlung leben immer noch dieselben Leute wie damals zum Einzug. „Hellerhof liegt für mich ideal, ich kann mir nichts Besseres wünschen“, sagt der 69-Jährige, der der Natur sehr verbunden ist. „Hier gibt es so viel Grün, und die Urdenbacher Kämpe liegt direkt vor der Haustür.“ Treudt bezeichnet das als „großes Glück“. Nach seiner Pensionierung hat er einige Zeit bei der Biologischen Station gearbeitet. Er nennt seinen Stadtteil auch gern eine „grüne Oase“.

Er schwärmt von dem hohen Freizeitwert in seinem Viertel, und dass er mit der S-Bahn ruckzuck in der Stadt sei. Sportlich immer noch aktiv, joggt er jeden Montag mit dem ehemaligen Bezirksverwaltungschef von Hellerhof und Garath, Ulrich Rudoff, durch die Urdenbacher Kämpe. Auch mit dem Rad erkundet der 69-Jährige gerne seinen Stadtteil. Da er aber den Düsseldorfer Süden wie seine Westentasche kennt, fährt er inzwischen mit der Bahn in die nähere Umgebung, um dann auf Rad zu steigen.

Mit den Enkelkindern geht er gerne in die Garather Freizeitstätte oder die Benrather Eissporthalle – beides für ihn nur einen Katzensprung entfernt. Für Treudt ist Hellerhof ein sehr lebendiger Stadtteil mit zahlreichen Vereinen – wie etwa dem Bürgerverein, dem Hellerhofer Sportverein, dem Seniorenenchor oder der aktiven Gemeinde St. Matthäus. „Das Schöne ist, dass die Leute noch etwas unternehmen und sich heimisch fühlen“ In seinen Augen haben jene, die hier leben „zu 90 Prozent das große Los gezogen.“

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