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Stadtbezirk 4:Ausfall der 833 sorgt für Ärger

Stadtbezirk 4 in Düsseldorf : Ausfall der Buslinie 833 sorgt für Ärger

Die Buslinie 833 wird nur im linksrheinischen Düsseldorf eingesetzt. In der Vergangenheit ist sie drei bis viermal in der Woche ausgefallen. Die Rheinbahn gibt als Grund den hohen Krankenstand der Fahrer an.

Wiederholte Ausfälle der Buslinie 833 sorgen im Linksrheinischen für Ärger. Die kleine Buslinie transportiert dort die Fahrgäste zu den Bahnknotenpunkten oder von Stadtteil zu Stadtteil und ist besonders wichtig für die, die nicht in der Nähe von Bahnlinien wohnen. Das trifft vor allem auf Alt-Löricker, Niederkasseler und auch Heerdter (Ökotop) zu. Wenn dann die Buslinie unerwartet ausfällt, stehen die Betroffenen auf verlorenem Posten.

Umso ärgerlicher ist es, wenn sich die Fahrgäste an den Haltestellen fragen müssen: „Kommt er oder kommt er nicht?“ Angelika Guzmann zum Beispiel hat festgestellt, dass der 833er drei bis viermal in der Woche ausfällt. „Mir tun besonders die älteren Menschen leid, die morgens um 9 Uhr vergeblich auf ihren Bus warten.“ Und das auch noch stehend, denn Bänke gebe es oft nicht, fügt sie hinzu.

Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher betätigt auf Anfrage unserer Redaktion die häufigen Ausfälle der Buslinie und sagt: „Unsere Not ist groß. Wir haben einen ungewöhnlich hohen Krankenstand.“ Reserven seien nicht vorhanden. „Wir haben einfach keine Fahrer, die einspringen können.“ Das hat auch Angelika Guzmann zu hören bekommen, als sie sich beschwerte.

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Auch die Kosten spielen dabei eine Rolle. Schumacher: „Wir müssen mit den knappen Ressourcen haushalten.“ Das lässt Angelika Guzmann nicht gelten. „Wir müssen unsere Tickets, die übrigens immer teurer werden, auch bezahlen, und können nicht Bahnen und Busse kostenlos nutzen, wenn wir klamm sind.“ Schumacher weist hingegen auf die Mobilitätsgarantie hin, die jeder Kunde in Anspruch nehmen könne. Wenn der erwartete Bus mehr als 20 Minuten auf sich warten lasse, könnten sich die Betroffenen ein Taxi rufen. Bis 20 Uhr werden die Fahrten mit bis zu 25 Euro bezahlt, ab 20 Uhr mit bis zu 50 Euro. Voraussetzung sei, die Taxi-Quittung mit einem kurzen Schreiben an die Rheinbahn zu schicken

Ein anderer Weg ist aus Sicht der Heerdterin, sich an die Politik zu wenden. Denn: „Wenn auf das Auto verzichtet werden, soll dann muss der ÖPNV funktionieren“, sagt sie. das sei im Moment nicht gegeben.