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Heerdt: Soziales Engagement der Heerdter Schützen

Heerdt : Soziales Engagement der Heerdter Schützen

Mit einer Schützenmesse, musikalisch begleitet vom Blasorchester St. Benediktus, feierte der Heerdter Schützenverein den Gedenktag seines Schutzpatrons St. Sebastian. Reiner Siegel, Vereinsmitglied und Gefängnispastor, stellte in seiner Predigt den "zeitgemäßen Umgang der Schützen mit dem Glauben" in den Mittelpunkt.

Nach dem Gottesdienst zogen etwa 150 Schützen ins Pfarrzentrum St. Benediktus an der Baldurstraße zum Neujahrsempfang. Schützenchef Heinz-Dieter Werner begrüßte dazu zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung — darunter Landtagsabgeordnete Marion Warden, die CDU-Ratsherren Bezirksvorsteher Rolf Tups und Giuseppe Saitta sowie Bezirksverwaltungschefin Iris Caren Bürger. Zu Besuch kam das Tonnenbauernpaar Hilmar Fries und Nina Thea Ungermann, so dass sich diesmal jecke Töne ins Titularfest mischten. In einer kurzen Ansprache versicherte Werner, dass der Verein den 2013 eingeschlagenen Weg zur Reformierung der Vereinsaktivitäten fortsetzen wolle. "Aufbauend auf dem geänderten Ablauf des Schützenfestes, das von fünf auf vier Tage gekürzt und durch einen musikalischen Frühschoppen ergänzt wurde, möchten wir den Kontakt zu den Bürgern des Stadtteils festigen und intensivieren." Ziel sei es, die Schützen im Fokus des Heerdter Gesellschaftslebens dauerhaft zu platzieren.

Dazu gehört auch der soziale Einsatz, den die Schützengemeinschaft im CBT-Wohnhaus Zur Heiligen Familie leistete. Zuletzt haben das Regimentskönigspaar Lothar und Maren Gläser gemeinsam mit Tochter und Jungschützenkönigin Kira sowie deren Partner für die Senioren Waffeln gebacken. Werner: "Wir werden den Kontakt zum CBT-Wohnhaus weiter pflegen und ausbauen." Direkte "Schützenhilfe" gab's vom Ehepaar Gläser für eine bedürftige Familie im Stadtteil. Seit Jahren Brauch ist auch die Hutsammlung des Königspaares, die aktuell mehr als 500 Euro erbrachte. "Damit wollen wir die Jugendarbeit des Vereins stärken und den kürzlich aufgelegten ,Sozialfonds der Schützen' unterstützen", so Werner.

(hiw)