Heerdt : Positive Bilanz nach Saisonende

Die Heerdter Schützen wollen ihr geändertes Konzept beibehalten.

Nach dem Saisonende zieht der Heerdter St. Sebastianus Schützenverein eine positive Bilanz. "Wir blicken mit großer Zufriedenheit auf unser Fest im August zurück", sagt Schützenchef Heinz-Dieter Werner. "Die Resonanz auf unser neues Konzept war durchweg positiv und kam bei Schützen und Bürgern gut an."

Um das Fest moderner zu gestalten, hatten es die Schützen mit Chef Heinz-Dieter Werner an der Spitze neu aufgelegt. Es wurde um einen Tag verkürzt und das Programm verändert. Angefangen vom erstmals ausgerichteten ökumenischen Wortgottesdienst in Mundart bis zur originellen Werbekampagne mit großen Plakaten. Auf einem war ein gerupft aussehender Papagei unter dem Motto "Vogel sucht König" abgebildet, auf einem weiteren bekannte eine üppige Schönheit "König von Heerdt gesucht".

Doch die größte Änderung war, dass die Schützen ihr Fest von fünf auf vier Tagen gekürzt hatten. Das große Ziel: Mit den Bürgern gemeinsam zu feiern. Und das sei ihnen gut gelungen, findet Werner: "Alles, egal ob der Seniorennachmittag für über 70-Jährige oder unser Bürgerfrühschoppen, den wir am Sonntag erstmals ausgerichtet haben, ist sehr positiv angenommen worden. Auch der Zapfenstreich, der zum ersten Mal im Zentrum des Stadtteils stattfand, die veränderten Zugwege und das neue Schützenbiwak auf dem Nikolaus-Knopp-Platz haben sich harmonisch eingefügt. Ich denke, wir machen so weiter."

Das amtierende Regimentskönigspaar Lothar und Maren Gläser kündigte an, sich während seiner Regentschaft um eine bedürftige Heerdter Familie zu kümmern. Werner: "Dieses Engagement unterstreicht erneut den Zusammenhalt im Stadtteil und den ,leisen' Einsatz der Heerdter Schützen."

(hiw)