Heerdt: Polizeipuppenbühne wieder im Einsatz

Heerdt : Polizeipuppenbühne wieder im Einsatz

Die Puppe trägt einen Zopf und eine bunte Mütze wie Bob Marley. Den Zopf schleudert sie lässig durch die Luft und wackelt die Bühne auf und ab. "Natürlich weiß ich, wie die Ampel funktioniert", krächzt die lustig ausschauende Figur. "Bei Rot darf ich gehen", fügt sie hinzu. "Nein!" rufen die Kinder aus dem Publikum und Polizeioberkommissarin Sonja Martin, die vorne an der Bühne steht, setzt hinzu: "Die Kinder und ich erklären dir nun mal, wie es wirklich geht."

In der Aula der Heinrich-Heine Grundschule auf der Heerdter Landstraße spielen Polizeihauptkommissarin Janett Louis und die Polizeioberkommissarinen Sonja Martin und Norma Fleiß für mehrere Wochen das Stück "Aufregung bei den Ampelindianern" vor Vorschulkindern.

Sonja Martin, die am längsten beim Polizeipuppenspiel dabei ist, erklärt, dass den Kindern spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelt werden soll. Die Konstellation der drei Frauen existiert seit diesem Jahr das erste mal, denn Norma Fleiß ist neu dabei, doch beim Spiel mit dem selbstgestalteten Bühnenbild mit riesigem Kürbis, Indianerzelten und Indianerpfahl, passend zur Thematik der Ampelindianer, zeigt sich, dass das Trio einwandfrei zusammen funktioniert. Die Vorführung beginnt mit einem Lied, das von Martin mit Guitarre begleitet wird und Merksätze wie "Will ich über die Straße gehen, bleib ich erst am Bordstein stehen" enthält. Die Kinder steigen schnell ein und haben sichtlich Spaß. Anschließend geht das Stück in ein Puppenspiel über, bei dem Martin vor der Bühne steht, sich mit den Puppen unterhält und die Kinder durch Fragen miteinbezieht.

Themen, wie die Gefahr der Smartphonenutzung im Straßenverkehr, die Polizeirufnummer und das richtige Verhalten werden den Kindern vermittelt. Nach etwa einer Stunde wird das Stück mit dem Ampelindianer-Lied beendet und jedes Kind erhält als Erinnerung ein Ampelindianer-Armband für verkehrssicheres Verhalten.

(lur)