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Heerdt: Mobile Redaktion zum neuen Hallenbad im Linksrheinischen

Heerdt : Mobile Redaktion zum neuen Hallenbad im Linksrheinischen

Das Tauziehen um den neuen Standort für das Oberkasseler Hallenbad geht in die letzte Runde. Am Donnerstag wird der Rat der Stadt Düsseldorf entscheiden, ob es am neuen Standort Pariser Straße gebaut werden soll. Die linksrheinischen Bezirksvertreter hatten jüngst mehrheitlich (9 CDU, 2 FDP, 3 SPD) dafür gestimmt. Die Linke enthielt sich, die Grünen beantragten, beide Standorte, Lütticher- und Pariser Straße parallel zu planen, um am Ende das bessere Konzept wählen zu können. Dafür fand sich keine Mehrheit. Grund für die Grünen, die Vorlage abzulehnen. Bezirksbürgermeister Rolf Tups warnte: "Wenn wir die Chance jetzt nicht nutzen, rückt der Bau eines Hallenbades in weite Ferne."

Die Rheinische Post will nun wissen, was die Bürger über einen Neubau an der Pariser Straße denken und lädt für morgen, 5. September, von 11.30 bis 12.30 Uhr zu einer Mobilen Redaktion. Eine Stunde lang können Sie ihre Meinung am Stand auf dem Nikolaus-Knopp-Platz (vor der Stadtsparkasse) äußern. Grundlage sind die Pläne der Bädergesellschaft, neben der Straßenbrücke an der Pariser Straße und im Anschluss an die Sportanlage des CfR links ein Hallenbad mit Veranstaltungssaal zu errichten (s. Grafik).

Die Debatte ausgelöst hatte die plötzliche Schließung des Hallenbades an der Lütticher Straße. Über Jahre war der marode Zustand beklagt worden, aber nichts änderte sich, bis schließlich bröckelnde Mauern die Stadt zwangen, das Bad aus Sicherheitsgründen zu schließen. Seitdem wurden verschiedene Standorte für einen Ersatzbau untersucht, wobei auch die Gleisschleife der Rheinbahn an der Hansaallee ins Gespräch kam. Zuletzt stellte Bäderchef Roland Kettler dann ein Konzept vor mit dem Ziel, nach Abriss des Altbaus ein neues Hallenbad an alter Stelle zu bauen. Neben den Einrichtungen für den Schwimmbereich sollten dort Wohnungen und auch ein Veranstaltungssaal entstehen. Einige Oberkasseler finden diese Möglichkeit nach wie vor gut.

Wer bei der Diskussion nicht dabei sein kann, kann seine Anregungen an per E-Mail an stadtpost@rheinische-post.de schicken.

(hiw)