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Heerdt: Mobile Redaktion morgen am Nikolaus-Knopp-Platz

Heerdt : Mobile Redaktion morgen am Nikolaus-Knopp-Platz

Der Bau des Hochbahnsteigs auf dem Nikolaus-Knopp-Platz ist weit fortgeschritten, die Arbeiten laufen mit Hochdruck, das Ende ist abzusehen. Aber: Noch immer ärgern sich vor allem die Heerdter über die ungewöhnlich vielen Einschränkungen. Die Rheinische Post macht das zum Thema der Mobilen Redaktion, die am Samstag, 20. Mai, von 11 bis 12 Uhr auf dem Nikolaus-Knopp-Platz (vor der Stadtsparkasse) Station macht. Im Mittelpunkt steht die Frage: "Wie kommen die Bürger mit der Großbaustelle für den Hochbahnsteig zurecht?" Alle sind eingeladen, ihre Meinungen am Stand der Rheinischen Post zu äußern.

Bis Ende Juli - so der Zeitplan - fährt die auf ein Gleis reduzierte Bahnlinie U 75 ohne Stopp über den Nikolaus-Knopp-Platz. Denn dort gibt es keine Haltestelle mehr. Die Fahrgäste müssen seit etwa vier Monaten an den Haltestellen Dominikus-Krankenhaus und Heesenstraße die jeweilige Bahn verlassen. Besonders eng wird es noch einmal am sogenannten Sperrwochenende vom 26. bis 29. Mai. Denn dann läuft so gut wie nichts mehr in Heerdt: Beide Fahrtrichtungen der Straßen am Nikolaus-Knopp-Platz werden für den Autoverkehr gesperrt, wobei auch der Bahnverkehr betroffen ist. Die U 75 fährt nur bis Oberkassel und macht in Höhe des ehemaligen Rheinbahnhauses eine Kehrtwendung, die Gegenbahn aus Richtung Neuss dreht am Handweiser um.

Bisher haben sich vor allem Geschäftsleute über die Abwicklung der Großbaustelle beschwert. Sie sprechen von Umsatzeinbußen und beklagen besonders den Verlust des Parkplatzes vor ihren Türen. Bereits Ende des Jahres wurde er zur Lagerfläche für Material, Geräte, Werkzeuge und Personalcontainer. "Die Bürger sind stocksauer", hatte Clemens Sökefeld, Vorsitzender des Heerdter Bürgervereins, damals festgestellt.

(hiw)