Heerdt : "Grünau" wird aufgewertet

130 neue Wohnungen entstehen in der Wohnsiedlung im Linksrheinischen.

Das von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Düsseldorf (SWD) gestartete Gutachterverfahren zur Aufwertung der Wohnsiedlung "Grünau" ist beendet. Sieger ist das Büro Gatermann und Schossig Architekten mit den Landschaftsarchitekten von Johannes Böttger. Insgesamt hatten drei Architekten-Teams Entwürfe eingereicht, die von einer zwölfköpfigen Jury begutachtet wurden. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke bezeichnete den Entwurf als "eine sensible Entwicklung der Grünau aus dem Bestand heraus". Jürgen Heddergott, Vorstand der SWD, begrüßte die Wohnraumerweiterung durch Ersatzbauten und Ergänzungen, so dass bis zu 130 neue Wohnungen für die unteren und mittleren Einkommensschichten entstehen könnten.

Das gesamte Areal der Grünau zwischen Kevelaerer Straße und Gustorfer Straße hat derzeit eine Wohnfläche von 35.000 Quadratmetern, die auf 6000 bis 9500 Quadratmeter erhöht werden soll. Dabei sollen ungenutzte Freiräume wie Garagenhöfe bebaut und Dachgeschosse ausgebaut werden. Ziel ist weiter, eine bessere Durchmischung der Siedlung mit weiteren preisgedämpften Wohnungsangeboten für unterschiedliche Ansprüche zu erreichen.

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Mit dem prämierten Konzept ist auch der Streit um die geplante 520 Meter lange Lärmschutzwand beendet, die entlang der Kevelaerer Straße gebaut werden sollte. Laut Verwaltung sieht der Siegerentwurf des Büros Gatermann und Schossig eine eigenständige bauliche Lärmschutzkonzeption vor, die als Ingenieurbauwerk bezeichnet wird. Denn in dieser sogenannten "nutzbaren Lärmschutzwand" könnten zum Beispiel Gemeinschafts- oder Abstellräume, Werkstätten und anderes mehr eingerichtet werden.

In absehbarer Zeit haben die 1000 Bestandsmieter der Grünau und alle interessierten Bürger Gelegenheit, sich mit den Plänen zu beschäftigen. Denn die Entwürfe aller drei beteiligten Architekten-Teams werden im Rahmen eines Forums bald vorgestellt. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

(RP)