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Düsseldorf: Ausbau Hochbahnsteig in Heerdt ist wieder Thema in der Politik

Politik in Düsseldorf : Hochbahnsteig in Heerdt ist wieder Thema in der Politik

Die Mitglieder der Bezirksvertretung 4, zuständig für die Stadtteile Heerdt, Oberkassel, Niederkassel und Lörick, treffen sich am Mittwoch, 26. Februar, zu ihrer nächsten Sitzung. Im Rathaus Oberkassel an der Luegallee 65 geht es ab 15 Uhr wie beim letzten Mal um den barrierefreien Ausbau der Haltestelle Aldekerkstraße in Heerdt.

Warum beschäftigt das Thema die Politik wieder? Am 23. Januar stellte die Verwaltung dem Gremium die Pläne zum Umbau der Station vor. Unter anderem müssen für den Hochbahnsteig Bäume gefällt werden. Vor vier Wochen hieß es noch, dass neun satzungsgeschützte Bäume weichen müssen, insgesamt werden 16 Laubbäume gefällt. Jetzt, einen Monat später, gibt es Änderungen bei der Planung: Auf der Liste befinden sich zwei weitere Bäume, die der Ersatzhaltestelle im Weg stehen.

Wieso hat es diese Änderung gegeben? Zunächst ist geprüft worden, ob die Station während der Umbauarbeiten komplett entfallen kann. Doch die Planer kamen zum Schluss, dass vor allem wegen der Heinrich-Heine-Grundschule, der Jugendfreizeiteinrichtung West-End und des Einkaufszentrums eine Station gebraucht wird. Immerhin dauern die Arbeiten mehr als ein Jahr. Bleiben wird die Ersatzhaltestelle voraussichtlich bis zu drei Jahre, weil sie auch beim anschließenden Umbau des Hochbahnsteigs an der Heesenstraße bleiben soll. Wegen dieser langen Nutzungsdauer haben Stadt und Rheinbahn beschlossen, dass die beiden Bäume gefällt werden können. Außerdem entfallen sieben Parkplätze. Dem müssen die Politiker der Bezirksvertretung zustimmen.

Welche Auswirkungen hat der Umbau der Haltestelle auf den Stadtteil? Der Ausbau der alten Haltestellen zu Hochbahnsteigen betrifft die oberirdischen Zulaufstrecken. Dazu gehören die Strecken durch das Linksrheinische, auf denen derzeit ein besonderer Fokus liegt. Dort wurden zuletzt auch schon die Haltestellen „Nikolaus-Knopp-Platz“ und „Luegplatz“ mit einem Hochbahnsteig versehen. Der Umbau verursachte allerdings vor allem bei den Anwohnern und Geschäftsleuten immer wieder Ärger – Dreck, Krach und auch Änderungen bei der Verkehrsführung wurden genannt. Die Händler klagten über weniger Kunden und deshalb auch über Umsatzeinbußen.