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Düsseldorf: Dominikus: Blick hinter die Kulissen

Düsseldorf : Dominikus: Blick hinter die Kulissen

Das Heerdter Krankenhaus öffnete seine Türen für die Bürgerschaft. Dabei ging es um medizinische Aspekte, um die Kernsanierung des Hauses und um das Baugeschehen rund ums Krankenhaus.

Das Dominikus-Krankenhaus und die linksrheinische Bevölkerung sind schon viele Jahre freundschaftlich verbunden. Das zeigte sich gestern einmal mehr, als Geschäftsführer Uwe Rufleth zum "Tag der offenen Tür" alle Freunde des Heerdter Krankenhauses willkommen hieß. Darunter Bezirksvorsteher Rolf Tups und Thomas Hummelsbeck, Geschäftführer der Rheinwohnungsbau, der kürzlich zum ersten Spatenstich für den Bau des neuen Wohnviertels "Rheinkilometer 740" (RKM 740), das am Krankenhaus entsteht, eingeladen hatte.

Die zur Rheinallee-Halle umfunktionierte ehemalige Kapelle der Dominikanerinnen konnte kaum dem Andrang der Besucher Herr werden. Denn viele nutzen die Chance, einmal hinter die Kulissen des Heerdter Krankenhauses zu blicken. Vor allem aber, aus erster Hand mehr über das Baugeschehen auf den ehemaligen Klinikflächen zu erfahren. Gesamtinvestor Jörg Richard Lemberg rollte in einer kurzen Rede die komplizierte Baugeschichte auf, die vor fünf Jahren begann. "Wir mussten ein Wohngemenge hinbekommen, das zum Stadtteil passt und gleichzeitig das Krankenhaus einbeziehen", sagte er. Bezirksvorsteher Rolf Tups ergänzte: "Es war ein hartes Ringen. Denn die Nachbarschaft musste ebenso berücksichtigt werden wie auch der Stadtteil selbst." Jetzt sind alle stolz auf das Ergebnis und sparen nicht mit Lob für das Neubaupojekt RKM 740.

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Clemens Sökefeld, Vorsitzender des Heerdter Bürgervereins, betonte: "Mit den aktuellen Bauvorhaben verdoppelt sich die Bevölkerung in Heerdt. Folglich brauchen wir ein großes Krankenhaus."

Nach dem offiziellen Teil konnten die Besucher mit einigen Chefärzten ins Gespräch kommen, um von ihnen mehr über die Kernsanierung des Krankenhauses zu erfahren. Zug um Zug wird das Krankenhausgebäude mit dem Charme der 1970er Jahre den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen angepasst. Bei laufendem Betrieb, was laut Rufleth eine logistische Herausforderung sei. Nicht nur baulich gibt es Veränderungen, auch die medizinische Ausstattung und Ausrüstung wird noch mehr spezialisiert. "Wir haben jetzt eine interdisziplinäre Notaufnahme, die mit Martin Harms einen eigenen Leiter hat", sagt Chefärztin Katja Staade. "Damit können Patienten schneller behandelt und zu den entsprechenden Ärzten geführt werden." Finanzielle Hilfe kommt auch vom Förderverein des Krankenhauses. Zogen einige Besucher lieber Imbiss und Sonne am Eingang zur Rheinallee-Halle vor, so machten sich andere auf den Weg zum Aufzug, um die neuen Stationen 8a und 9a zu besichtigen. Auch das Künstlerpaar Gabriele Grosse und K-L Schmaltz war dabei. "Uns interessiert mehr das Baugeschehen rund ums Krankenhaus, deshalb fahren wir mit hoch und wollen das Areal mal von oben betrachten", sagten sie.

(RP)