Heerdt: Bezirksvertreter für mehr Licht auf der Kribbenstraße

Heerdt: Bezirksvertreter für mehr Licht auf der Kribbenstraße

Die Kribbenstraße ist durch das neue Wohngebiet am Heerdter Krankenhaus nun an beiden Seiten bebaut. Die Straßenlampen aber reichen jetzt bei weitem nicht mehr aus, um den gesamten Straßenraum ausreichend zu beleuchten. Das ist der Grund für die CDU-Fraktion der linksrheinischen Bezirksvertretetung, bei der Verwaltung nachzufragen, was getan werden kann, damit es auf der Straße, besonders im Hinblick auf die Senioren der neuen Tagespflege der Diakonie, die eines besonderen Schutzes bedürften, bedeutend heller wird.

Die Antwort der Verwaltung fiel allerdings nicht positiv aus und ließ die Politiker in der Bezirksvertretung 4 ein wenig ratlos zurück. Vielmehr wurde darauf hingewiesen, dass es sich auf der Kribbenstraße um eine bestehende Gasbeleuchtungsanlage handele. Für eine solche Anlage sei die Anzahl der Lichtpunkte und deren Abstände von maximal 29 Metern sowie die Lichtleistung (vierflammig) ausreichend. Eine DIN-gerechte Beleuchtung sei mit der vorhandenen Gasbeleuchtung nicht zu erzielen.

Weiter wies die Verwaltung darauf hin, dass die Störanfälligkeit der Gasleuchten um ein Vielfaches höher sei als bei strombetriebenen Exemplaren. "Eine Verbesserung der Situation würde zwangsläufig die Umrüstung auf Strom bedeuten", sagte Bezirksverwaltungschefin Iris Bürger.

Damit ist der Dauerbrenner, Gas durch Strom zu ersetzen, wieder einmal auf dem Tisch. Allerdings gilt bis zur endgültigen Entscheidung des umstrittenen Themas durch den Stadtrat, dass keine Gasleuchten umgerüstet, ergänzt und verändert werden dürfen - ausgenommen bei einem Unfall und wenn die Standsicherheit durch korrodierte Anlagen nicht mehr nachhaltig gegeben ist.

Egal ob in Nieder-/Oberkassel, Heerdt oder Lörick, die Bürger hängen an ihren Gaslaternen. Sie hoffen, dass mehr als die vorgesehenen 4000 Leuchten geschont werden. Trotzdem werden einige der insgesamt 14.000 Düsseldorfer Gasleuten in den nächsten Jahren weichen müssen, so viel steht fest. Noch ist offen, wo genau die alten Leuchten erhalten werden sollen.

Eine Mehrzahl wird jedenfalls durch LED-Lampen ersetzt. Sind es Bürgervereine und Initiativen wie "Pro Gaslicht", die sich für den Erhalt der Gaslaternen in den Stadtbezirken einsetzen, so steht Seniorenbeirätin Gisela Theuringer zu ihrer Aussage, dass die Straßen auf jeden Fall heller werden sollten - was vor allem für ältere Menschen eminent wichtig sei.

(RP)