Heerdt/Meerbusch: Bauarbeiten behindern Verkehr auf der Böhlerstraße

Heerdt/Meerbusch : Bauarbeiten behindern Verkehr auf der Böhlerstraße

Die Freude über den neuen Anschluss Böhlerstraße an die B7/A52 ist noch gedämpft. Denn zu den Stoßzeiten bilden sich lange Staus. Besonders die Meerbuscher sind genervt, weil sie noch nichts von der versprochenen Verkehrsentlastung spüren und sich über die Ampelschaltung an allen Kreuzungsecken ärgern - sowohl im Schnittpunkt alte Böhlerstraße und Düsseldorfer Straße (Meerbusch) als auch im Kreuzungspunkt Böhler-/Kevalerer- und Neusser Straße (Meerbusch).

"Maximal können vier Autos durchfahren", wie die Meerbuscher beobachtet haben.

Für die Stauanfälligkeit sorgen Bauarbeiten, die noch nicht abgeschlossen sind. So gibt es augenblicklich noch Asphaltarbeiten auf der Düsseldorfer Straße. Sie ist für den Autoverkehr in beide Richtungen gesperrt. Düsseldorfs Pressesprecher Volker Paulat teilt auf Anfrage mit, dass die Bauarbeiten planmäßig bis Montag, 2. Juli dauern werden. In dieser Zeit werde zudem an den Banketten gearbeitet. Durch die Sperrung der Düsseldorfer Straße komme es auch zu Umleitungsverkehren auf der Neusser Straße. Paulat versicherte, dass die Steuerung der Ampeln derzeit optimiert werde.

Bezirksbürgermeister Rolf Tups ist zuversichtlich, dass sich nach Ende der Bauphase Anfang Juli alles einspielen wird. Denn die Verlängerung der alten Böhlerstraße mit Anschluss an das überörtliche Straßen-Netz bedeute für beide Gemeinden eine Entlastung. Einmal mehr angesichts der massigen Neubauten, die gerade links und rechts der Böhlerstraße entstehen. Auf Düsseldorfer und Meerbuscher Seite werden tausende neue Wohnungen gebaut, eben auch für Familien mit Kindern. "Neben schlüssigen Verkehrslenkungen müssen wir auch an den Bau von Kitas und Schulen denken." Und zwar interkommunal mit Meerbusch und Düsseldorf gemeinsam.

(hiw/ak)
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