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Heerdt/Meerbusch: Anschluss Böhlerstraße macht Fortschritte

Heerdt/Meerbusch : Anschluss Böhlerstraße macht Fortschritte

Das Amt für Verkehrsmanagement nutzt die Zeit der Sommerferien für Arbeiten an der Baustelle.

Es geht voran. Anders als eine Leserin beobachtet hat, wird kräftig am Autobahnanschluss der Böhlerstraße an die A 52 gearbeitet. Per E-Mail hatte sie mitgeteilt, dass sie nach dem 19. Juli dort keinen Arbeiter mehr gesehen habe und sie dort täglich im Stau stehe - und mit ihr viele Mitarbeiter der umliegenden Firmen. Letzteres trifft dann auch zu, denn der Kreuzungsbereich jeweils an der Abfahrt B7 (A 52) Richtung Heerdt und Meerbusch ist mit Baken so zugestellt, dass für Links- und Rechtsabbieger nur eine Fahrspur zur Verfügung steht.

Das Argument jedoch, dass dort kein Arbeiter zu sehen ist, wird im Moment nicht geteilt, auch von Meerbuscher Seite nicht. Gestern war zu beobachten, dass intensiv an der Kreuzung gearbeitet, ein kleiner Teil schon asphaltiert wurde. Laut Amt für Verkehrsmanagement sind die Erdarbeiten größtenteils abgeschlossen und die Stadtentwässerungsleitungen weitgehend verlegt. Auf Meerbuscher Seite ständen zur Zeit Straßen- und Leitungsbauarbeiten für die westliche Einbindung der Böhlerstraße an die Neusser Straße (Meerbusch) auf dem Plan. Ebenso die Arbeiten zur Verlegung des Laacher Abzugsgrabens. Die Verlegung der Ferngasleitung soll bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Allerdings: Erst im Frühjahr 2018 soll der Anschluss fertig sein, und nicht Ende 2017 wie der damalige Beigeordnete Stephan versichert hatte.

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Seit etwa 13 Monaten laufen die Bauarbeiten für die Verlängerung der Böhlerstraße um 690 Meter mit Anschluss an das überörtliche Straßennetz. Oberbürgermeister Thomas Geisel und Meerbuschs Bürgermeistern Angelika Mielke Westerlage hatten sich zum ersten Spatenstich getroffen. "Wir sind froh, dass endlich, nach 26 Jahren Planung, mit dem Bau begonnen wird", waren sie sich einig. Denn beide Nachbargemeinden werden von der neuen Verbindung profitieren. Deshalb teilen sie sich auch die Baukosten in Höhe von rund 9,35 Millionen Euro.

(RP)