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Hassels: Spänebunker in Schreinerei in Hassels fängt Feuer

Hassels : Spänebunker in Schreinerei in Hassels fängt Feuer

Bis in die Nacht dauerte der Löscheinsatz der Feuerwehr in einer Schreinerei in Hassels an. Immer wieder wurden neue Glutnester in dem Spänebunker freigelegt . Das Entleeren gestaltete sich als schwierig.

Um 7 Uhr morgens beginnen die Mitarbeiter einer Schreinerei an der Spangerstraße ihren Arbeitstag. So auch am Mittwoch. Das war aber auch das Einzige, was für die Beschäftigten am Mittwoch normal war.

Denn schon beim Betreten der modernen Werkstatt rochen sie, dass wohl etwas nicht in Ordnung war. Die Schreinerei verfügt über einen Spänebunker, der an eine moderne Hackschnitzel-Heizanlage angeschlossen ist. In dem Spänebunker war irgendwann ein Feuer entstanden. Wie und warum das passierte, werden noch die Sachverständigen ermitteln müssen.

Am Mittwoch aber hatte erstmal die Feuerwehr das Heft in der Hand. Bis in den Abend hinein mussten rund 20 Einsatzkräfte den Bunker komplett von den 50 darin befindlichen Kubikmetern Holzmehl leeren. Per Schaufel und Schubkarren transportierten sie die Pampe in bereitgestellte Container.

Doch der Reihe nach: Laut Feuerwehr traf der Löschzug der Wache Werstener Feld um 7.52 Uhr Mittwochmorgen am Einsatzort ein. Zunächst wurden die so genannten Explosionsklappen geöffnet, um - umgangssprachlich gesagt - den Dampf aus dem Kessel zu nehmen und damit abzusichern, dass das Feuer nicht auf andere Gebäudeteile übergreifen konnte. Das dann eingeführte Löschwasser kühlte den Bunker und sorgte dafür, dass alle sichtbaren Glutnester erloschen, berichtete Feuerwehrsprecher Tobias Schülpen, der sich selber vor Ort ein Bild machte. "Durch das rasche und gezielte Handeln konnte die Feuerwehr eine Brandausbreitung und damit eine Staubexplosion verhindern", heißt es wörtlich im Bericht der Feuerwehr. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. In der Schreinerei arbeiten 17 Mitarbeiter; die hatten zumindest schon einmal gestern gezwungenermaßen arbeitsfrei.

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Die Feuerwehr war zu Spitzenzeiten mit 50 Einsatzkräften sowie Spezialfahrzeugen und Equipment der Technikwache vor Ort. Über Nacht blieb ein Löschzug als Brandwache an der Einsatzstelle, um Kontrollen durchzuführen. In den Einsatz eingebunden waren zudem Mitarbeiter der Bauaufsicht und des Umweltamtes.

(RP)