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Fahrradturm in Düsseldorf-Bilk: Bauarbeiten für Radturm sind gestartet

Mobilität in Düsseldorf : Bauarbeiten für den Fahrradturm sind gestartet

Im Sommer 2022 soll die zehn Meter hohe und vollautomatisierte Parkgarage fertig sein. Es wird auch Ladestationen für E-Bikes geben. Die Miete für einen Stellplatz wird voraussichtlich zwischen 80 bis 90 Euro liegen.

Wenn der Turm planmäßig im Sommer 2022 fertig gestellt sein sollte, wird er eine Grundfläche von 65 Quadratmetern haben, 10,80 Meter hoch sein und 120 Fahrrädern Schutz bieten. Außerdem wird es 24 Akku-Ladefächer mit eigenem Bedienterminal geben. Auf dem Vorplatz der Düsseldorf Arcaden an der Friedrichstraße haben die Bauarbeiten für die NRW-weit erste vollautomatisierte Fahrradabstellanlage begonnen.

Vollautomatisch, weil sich die 120 Einstellboxen auf zehn Trägerpaletten zu je zwölf Plätzen befinden, die mittels eines Hubwerks befördert werden. Gedanken, wo man das eigene Fahrrad abgestellt hat, muss man sich nicht mehr machen. Diese Rechenleistung wird vom Turm übernommen und das Zweirad nach Eingabe des Zugangscodes auf die Eingangsebene befördert und dem Besitzer übergeben. Für das Einstellen in die Parkboxen werden 30 Sekunden veranschlagt, bei der Abholung dauert es 30 Sekunden länger.

„Der Fahrradparkturm ist ein Meilenstein für den Ausbau der Radin­frastruktur in Düsseldorf“, sagt Oberbürgermeister Stephan Keller. „Wir wollen den Menschen den Umstieg auf das Rad erleichtern. Da reicht es eben nicht, nur Radwege zu bauen, um dem Anspruch Fahrradhauptstadt gerecht zu werden.“

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1,5 Millionen Euro wird das Bauwerk aus Stahlprofilen mit illuminierter Glasfassade kosten. 425.000 Euro davon erhält die Stadt Düsseldorf aus der „Nationalen Klimainitiative“, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Der Standort vor den Düsseldorf Arcaden ist bewusst gewählt. „Schon heute ist der Bereich um den Bilker Bahnhof mit S-Bahn und Straßenbahnlinien ein wichtiger Düsseldorfer Verkehrsknotenpunkt. Demnächst kommt noch der Regionalhalt der Bundesbahn dazu“, erläutert Verkehrsdezernent Jochen Kral. „Dann steigen hier noch mal 10.000 Personen mehr um. Wir werden keine Probleme haben, die Fahrradeinstellplätze vollzubekommen.“

Angestrebt wird ein „mixed use“. Das bedeutet, dass es genauso Einstellplätze für Dauer- und Einmalnutzer geben soll. Die Nutzungsgebühren stehen noch nicht endgültig fest. Die Stadt geht aktuell aber von 80 bis 90 Euro Jahresmiete für Dauernutzer aus. Bevor der Turm in die Höhe wächst, wird zunächst nach unten gearbeitet. Als erstes stehen die Arbeiten am 1,20 Meter tiefen Fundament an, das in der Mitte die Grube für das Hubwerk enthält. Ab Mitte Januar 2022, also nach dem Ende des noch möglichen Weihnachtsmarktes, geht es mit der Stahlkonstruktion weiter.