Großer Erfolg für die Schützen : Ein Fest für alle Generationen

Mehr als 1000 Besucher kamen zum Familienfest des Hasseler Schützenvereins an der Fröhlenstraße. Vereine und Geschäfte präsentierten sich an Ständen. Eine acht Meter hohe Kletterwand war das Highlight vieler Kinder.

Dichtes Gedränge am Samstag an der Fröhlenstraße: Hunderte Besucher schlenderten an den rund 30 Ständen von Vereinen und Geschäften aus dem Stadtteil vorbei. Sie präsentierten sich mit verschiedenen Angeboten für die ganze Familie. Organisiert wurde das Fest von der Schützenbruderschaft Sankt Antonius Hassels. „Heutzutage ist alles so anonym, wir wollen den Stadtteil zusammenbringen“, so Thomas Horn, 1. Brudermeister der Hasseler Schützen. Erstmals fanden ein Kinderflohmarkt sowie eine Tombola mit hochwertigen Preisen statt. Der Erlös wurde an die SOS-Kinderdörfer gespendet. Die Schützen wollten mit ihrem Fest möglichst viele Bürger aus Hassels erreichen: „Vom Enkel bis zur Oma sind alle eingeladen“, so Horn. Er freute sich über die positive Resonanz.

Auf einer kleinen Bühne traten Tanzgruppen auf, so etwa die Garather Tänzer vom TSV Amazonenchor. Sportliche Angebote gab es auch an den Ständen, so stellten sich der Turnerbund Hassels vor, die SG Benrath-Hassels und das Fitnessstudio „Hassels Fit“. Aber auch das Sankt Antonius Seniorenheim präsentierte sein Sportprogramm. Nicht nur die Bewohner können dort Kurse besuchen, sondern auch die Angestellten selbst und interessierte Bürger aus dem Stadtteil.

Daneben hatte sich das Deutsche Rote Kreuz mit einem Krankenwagen aufgestellt. Dort wurden statt echten Patienten ausschließlich Stofftiere behandelt. Ein großer Plüschbär lag auf der Krankenliege, an seiner Pfote hatte er eine Infusionsnadel befestigt. Ein Mädchen mit einem geschminkten Regenbogen auf der Stirn hörte ihn mit einem Stethoskop ab, während ein Junge einer Maus fachmännisch einen Verband anlegte. „Hier sind die Kinder die Ärzte“, sagte Michael Koztiza vom Roten Kreuz. Mit Aktionen wie dieser wollten die Sanitäter den Kindern die Angst vor Untersuchungen nehmen. Viele kämen aber auch schon mit einem bestimmten Vorwissen in das Auto: „Die Kinder wissen schon, wie ein Stethoskop funktioniert“, freute sich Koztiza.

Auch das Jugendrotkreuz war vor Ort. Die jungen Sanitäter verteilten Zuckerwatte und malten den Kindern bunte Bilder ins Gesicht. Ein weiteres Highlight war die acht Meter hohe Kletterwand, die sich die Schützen vom Stadtsportbund Düsseldorf ausgeliehen hatten. Mutige Kinder und Erwachsene konnten hier die Höhenagst überwinden und von oben das Fest überblicken. Für die Jüngeren stand nebenan eine Hüpfburg.

Die Schützen haben auch in diesem Jahr wieder ihr Ziel erreicht: den Stadtteil zu beleben und die junge und alte Generation zusammenzubringen.

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