Hafen: Abriss der Papierfabrik startet

Hafen: Abriss der Papierfabrik startet

Bevor die Bagger anrücken, muss der Müll vom Gelände entsorgt werden.

Am Mittwoch ist Tim Cramer von Rialto Capital AG noch einmal auf dem Gelände der Papierfabrik gewesen, gemeinsam mit dem Abrissunternehmer. Banner hängen an den Zäunen, die auf den bevorstehenden Abriss hinweisen. Viel Schutt, Müll und Dreck haben sich dort angesammelt, zu lange hat die Papierfabrik leergestanden. "Das alles muss erstmal entsorgt werden", sagt Cramer. Außerdem wird der Innenbereich entkernt und für den Abriss vorbereitet. Am kommenden Montag sollen dann endlich die Bagger anrücken. Die Firma Prangenberg & Zaum ist vom Investor Rialto engagiert worden.

Weil beim Abbruch rund 30.000 Kubikmeter Bruchmaterial entstehen werden, die nicht vollständig beim Bau des geplanten Logistikzentrums wiederverwertet werden können, hat der Investor lange auf eine Abrissgenehmigung gewartet. Das hängt mit Altlasten und der Lage im Hochwassergebiet zusammen. Weil der Abbruch dadurch komplizierter wird, erhöhen sich auch die Kosten. Im November gab die Bauaufsicht schließlich grünes Licht, für Mitte Dezember war das Abbruchunternehmen bestellt. Dann wollte die Bezirksvertretung 3 nicht die Zustimmung für den Bauantrag geben, ohne die Rialto nicht hätte abreißen wollen. Um das Ganze nicht noch weiter rauszuschieben, kamen die Stadtteilpolitiker kurz vor Weihnachten in einer Dringlichkeitssitzung zusammen und beschlossen den Antrag.

(nika)