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Benrath: Gut vorbereitet für den schönsten Tag

Benrath : Gut vorbereitet für den schönsten Tag

Die richtige Frisur, eine Torte und ein romantischer Brautstrauß fehlen noch in den Planungen von Miriam Maake (27) und Stephan Seibt (34). Auf der Benrather Hochzeitsmesse ließen sie sich für den schönsten Tag im Leben beraten.

Den wichtigsten Part habe er natürlich mit dem Heiratsantrag erledigt, sagt Stephan Seibt und schmunzelt. Am 1. Juni wird er seine Miriam in der Benrather Dankeskirche heiraten. Einen Tag vorher geht's zum Standesamt. "Da trage ich das Brautkleid meiner Mutter", sagt die junge Frau. Auch das Kleid für den nächsten Tag hat sie schon, die Ringe sind ebenfalls ausgesucht.

Doch nun will sie sich erstmal in Frisurenfragen beraten lassen. Friseurin Janine Knüfer geht es dabei auf der Hochzeitsmesse zunächst ums bessere Kennenlernen. "Ausprobieren werden wir die Frisur im Salon", sagt sie. Für Braut Miriam schwebt ihr etwas Romantisches vor. "Vielleicht eine lockere, geflochtene Frisur." Mit dem Bild der Frisur kann sich auch Bräutigam Stephan Seibt anfreunden. Nur zu extrem darf der Kopfputz dann doch nicht sein.

Ganz bewusst hat sich das junge Paar auf den Weg zur Benrather Hochzeitsmesse gemacht. "Ich finde toll, dass es hier nur regionale Anbieter gibt", sagt Miriam Maake. Außerdem wohnen beide an der Benrather Schlossallee und somit fast um die Ecke. Rund zwei Stunden widmen sie an diesem Sonntag dem letzten Feinschliff für ihr Fest.

Braut Miriam trägt ein dickes Hochzeitsbuch bei sich. Darin sammelt sie kleine Collagen von Brautsträußen ebenso wie Fotos für die geplanten Flitterwochen in der Karibik. Auch die Einladungskarten für ihr Fest hat sie dabei. "Es stecken viele Erinnerungen darin, und es hilft mir bei den Planungen", verrät sie. Für Floristin Heike Seijsener-Ritter sind die Inspirationen im Hochzeitsbuch eine gute Hilfe. "90 Prozent der Frauen wissen sehr konkret, welche Blumen sie sich wünschen", sagt sie.

Mit Miriam Maake bespricht sie Farben, Form und Blütenvielfalt. Die junge Frau wünscht sich Beeren in ihrem Strauß und einen kompakten kleinen Brautstrauß für das Standesamt. "Den kann ich dann auch werfen", sagt sie. Stephan Seibt hört zu und überlässt die Entscheidung seiner zukünftigen Frau. "Das ist eigentlich üblich", erklärt die Floristin. Mütter und Töchter oder Braut und Freundinnen suchen die Blumendekoration aus. Während sich an den anderen Tischen Paare Ringe anschauen, mit der Fotografin die Wahl des richtigen Motivs besprechen oder über das richtige Hochzeitsmenü informieren, geht's für Miriam und Stephan noch zu Bäcker Christoph Pass und seinen Hochzeitstorten.

Die kann man vor Ort probieren oder einfach nur anschauen. "Gefragt sind natürlich Herzmotive, aber auch ganz ausgefallene Dinge", sagt der Konditor. Bereits zum dritten Mal ist er Mitorganisator der kleinen Hochzeitsmesse. "Zu uns kommen die Leute ganz gezielt, denn es gibt hier alles aus einer Hand."

Die Brautleute in spe informieren sich über die mehrstöckigen Tortenvarianten. Und weil viele bei ihren Planungen neben Kleid, Torte und Fotos die Musik vergessen, gibt es auch da Rat von Musiker Volker Lahr: "Dezente Hintergrundmusik ist wichtig, damit die Stimmung und Atmosphäre einzigartig ist".

(sime)