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Hubbelrath: Grundschüler spenden 6800 Euro für Sozialprojekte

Hubbelrath : Grundschüler spenden 6800 Euro für Sozialprojekte

Es herrschte großer Trubel in der Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule Knittkuhl. Dort versammelten sich am Donnerstag alle 248 Mädchen und Jungen der Schule – nicht etwa zum Sportunterricht, sondern zur feierlichen Übergabe ihrer hart erarbeiteten Spende.

Es herrschte großer Trubel in der Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule Knittkuhl. Dort versammelten sich am Donnerstag alle 248 Mädchen und Jungen der Schule — nicht etwa zum Sportunterricht, sondern zur feierlichen Übergabe ihrer hart erarbeiteten Spende.

Der jährliche "Hungermarsch", mit dem sich die Schüler für sozial benachteiligte Menschen einsetzen, brachte eine Spendensumme von insgesamt 6800 Euro ein.

Vier Sozialeinrichtungen dürfen sich in diesem Jahr über eine finanzielle Unterstützung freuen. Der Ambulante Kinderhospizdienst erhält den größten Betrag von 3500 Euro. "Wir haben die Schüler im Unterricht besucht und ihnen Einblicke in unsere tägliche Betreuungsarbeit mit kranken Kindern gegeben", sagt Hospiz-Sprecherin Andrea Schreck. "Die Schüler waren sehr neugierig, aber auch nachdenklich, als sie von diesen schweren Schicksalen erfuhren.

Ihre tatkräftige Unterstützung ist eine wichtige Hilfe für uns." Im Vorfeld des symbolischen Spendenlaufs, bei dem die Schüler eine 15 Kilometer lange Wanderstrecke hinter sich brachten, sammelten sie Sponsorengelder in ihrem familiären Umfeld.

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Ein weiterer Teilerlös geht an den Verein cenicienta, der ein Kinderdorf in Guatemala verwaltet. "Dort erhält der Nachwuchs alleinerziehender Mütter eine umfassende Tagesbetreuung samt Schulunterricht", sagt die Gründerin Sonja Hap. Mit den 1100 Euro kann dort eine neue Lehrerin für ein ganzes Jahr eingestellt werden.

Der Restbetrag von rund 2200 Euro kommt einem Kindergarten in Gambia und einem Dorf in Brasilien zugute. Aber auch die Schüler der GGS Knittkuhl haben von dem "Hungermarsch" profitiert. "Alle Klassen haben sich intensiv mit den Problemen ihrer Mitmenschen auseinandergesetzt", sagt Schulleiterin Sonja Obertopp. "Gleichzeitig haben sie gelernt, was man dagegen unternehmen kann und wie das gespendete Geld verwendet wird. Der Hungermarsch ist eine gute Tradition unserer Schule, um soziales Engagement schon in jungen Jahren zu lernen."

(mro)