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Mehr Platz in Grafenberger Kita in Düsseldorf

Kinder in Düsseldorf : Mehr Platz in Grafenberger Kita

Die Kita an der Sulzbachstraße wurde für mehr als drei Millionen Euro saniert.

Mehr Platz zum Toben und Spielen – das bietet ab sofort die städtische Kindertagesstätte an der Sulzbachstraße in Grafenberg. 123 Kinder in sechs Gruppen – 40 mehr als zuvor – können die frisch sanierte und durch einen Erweiterungsbau ergänzte Einrichtung jetzt besuchen, die Schlüsselübergabe an Kita-Leiter Josef Riepe ist erfolgt. „In rund elf Monaten Bauzeit bei nur acht Wochen Schließung ist das Bauvorhaben erstaunlich schnell realisiert worden. Das ist beeindruckend. Ein solches Unterfangen ist nur durch das gute Miteinander aller Beteiligten möglich, das nun den Kindern und der ganzen Kita zugute kommt“, sagt Oberbürgermeister Stephan Keller.

Von den 123 Kindern sind 27 unter drei Jahren. 96 Kinder sind drei bis sechs Jahre alt. Aufgeteilt sind die Kinder in nun sechs statt vier Gruppen. „Durch die zusätzlichen Betreuungsplätze in der Einrichtung Sulzbachstraße kann im kommenden Kindergartenjahr 2021/2022 im Stadtbezirk 7 eine Versorgungsquote für Kinder unter drei Jahren von rund 50 Prozent erreicht werden.“

Die Bedarfsdeckungsquote für die Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt wird bei mehr als 100 Prozent gesichert“, sagt Stadtdirektor Burkhard Hintzsche. Die Kita sei seit vielen Jahren hervorragend in Grafenberg integriert und schaffe im übrigen sogar Betreuungsmöglichkeiten für Kinder des benachbarten Stadtteils Flingern-Nord mit dem Neubaugebiet Grafental.

Die zur Verfügung stehende Fläche hat sich durch den Umbau um 550 Quadratmeter auf 1556 Quadratmeter erhöht. Die Gesamtkosten von 3,26 Millionen Euro werden mit Landesmitteln in Höhe von 1,35 Millionen Euro gefördert. Planung und Umsetzung lagen in den Händen des städtischen Tochterunternehmens Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) in Zusammenarbeit mit dem ausführenden Bauunternehmen Ernst Kreuder.

Mit der im April 2020 begonnenen Bautätigkeit war auch eine Teilsanierung der Bestandsräume verbunden, die in der achtwöchigen Sommerpause der Kita im vergangenen Jahr realisiert wurde. In der für eine solche Sanierung knapp bemessenen Zeit wurden unter anderem die Sanitäranlagen teilerneuert, ein barrierefreies WC eingebaut, Brandschutzmaßnahmen verbessert, neue Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom verlegt und nicht zuletzt die Verbindung zum Neubau geschaffen.

Im Erweiterungsbau wurde ein Personenaufzug eingebaut, sodass die gesamten Kindergarten-Räumlichkeiten nun barrierefrei erreichbar sind. Integriert wurde auch eine neue großzügige Küche mit jeweils separatem Spül- und Zubereitungsbereich.