Was alles an der Torfbruchstraße in Düsseldorf passiert

Straßenbau in Düsseldorf : Was alles an der Torfbruchstraße passiert

Die Straße in Gerresheim ist in mehrfacher Hinsicht Thema in der Sitzung der Bezirksvertretung 7.

Am heutigen Dienstag, 8. Oktober, tagt ab 17 Uhr die Bezirksvertretung 7 (zuständig für die Stadtteile Gerresheim, Grafenberg, Ludenberg, Hubbelrath und Knittkuhl) im Gerresheimer Rathaus, Neusser Tor 12. Folgende Themen könnten für Bürger interessant sein.

Torfbruchstraße Gleich mehrfach taucht die Torfbruchstraße auf der Tagesordnung auf. Gleich zu Beginn der Sitzung wird Ingo Pähler, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, über den Ausbau der Torfbruchstraße berichten, sie soll in das neue Glasmacherviertel hinein verlängert werden. Auch in mehreren Anträgen der CDU ist die Torfbruchstraße Thema. So soll eine Bedarfsampel in Höhe der Josef-Neuberger-Straße aufgestellt werden, um die Querung zur Bushaltestelle und aus Gründen der Schulwegsicherung sicherer zu machen. Zudem beantragt die Partei, Haushaltsmittel für den Umbau der Kreuzung Dreher Straße/Torfbruchstraße mit ausgebauten Abbiegespuren bereitzustellen. Die Verkehrsführung der Kreuzung sei sehr unübersichtlich, weil die Fahrspuren nicht eindeutig zugeordnet sind und die Fahrzeuge sich so oft gegenseitig behindern. Nicht zuletzt will die CDU, dass für den beschlossenen Ausbau der Torfbruchstraße auch endlich die notwendigen Planungsmittel in ausreichender Höhe im Haushalt bereitgestellt werden.

Stadtbücherei Die Bezirksvertretung 7 möchte, dass die in die Jahre gekommene Stadtbücherei in Gerresheim endlich renoviert und auch behindertengerecht ausgebaut wird. Hierzu teilt das Kulturamt mit, dass es im Zusammenhang mit den notwendigen Renovierungsmaßnahmen (etwa Anstrich, Erneuerung des Bodenbelags, Sonnenschutz, WC-Sanierung) bereits Gespräche mit der Büchereileitung vor Ort geführt worden seien. Die angesprochenen Arbeiten stünden jedoch in direkter Abhängigkeit zu notwendigen Maßnahmen des Brandschutzes und einem eventuellen behindertengerechten Umbau und können somit nicht separat betrachtet werden. Darüber hinaus würden mit dem Eigentümer des Gebäudes die Möglichkeiten zum Umbau der Kundentoilette und gegebenenfalls die Schaffung einer Behindertentoilette besprochen. Ebenfalls würden Gespräche zur Prüfung der Barrierefreiheit (Anbau eines Aufzuges) mit dem Eigentümer, der bereits seine generelle Bereitschaft zur Durchführung dieser Maßnahme signalisiert hat, geführt. Sobald die Kosten dafür feststehen würden, könnten diese der Bezirksvertretung vorgestellt werden.

Wohnen An der Cottbusser Straße 116 und 118 sollen zwei weitere Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Auf 1500 Quadratmetern könnten so 22 neue Wohnungen entstehen. Die geplante Viergeschossigkeit würde sich der Umgebungsbebauung an der Torfbruchstraße anpassen. Für das Vorhaben sind 18 Kfz-Parkplätze notwendig, 22 Stellflächen werden in der Tiefgarage nachgewiesen. Satzungsgeschützte Bäume sind von dem Bauvorhaben nicht betroffen. Die Bezirksvertretung muss nun noch über die marginalen Befreiungen in Abweichung von dem vorhandenen Bebauungsplan abstimmen.

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