Verkehr auf der Torfbruchstraße in Düsseldorf-Gerresheim hat zugenommen

Verkehr : Eigene Ampel für die Linie 730

An der Sulzbachstraße/Torfbruchstraße muss der Bus stets lange warten.

Heiner Bremer (CDU) ist ein großer Freund davon, Anträge immer wieder mal zu stellen, auch wenn sie im ersten Anlauf keinen Erfolg hatten. Das gilt auch für seinen Wunsch, an der Ecke Sulzbach-/Torfbruchstraße eine Ampel zu installieren. Der Grund klingt einleuchtend: Dank einer Vorrangschaltung könnte der Bus der Linie 730 vom Ostpark kommend in die Torfbruchstraße einbiegen, ohne ewig warten zu müssen, bis die Straße in beiden Richtungen frei ist. Denn aufgrund seiner Länge muss der Bus auch die Gegenfahrbahn nutzen. Die Bewohner der Ostparksiedlung können ebenfalls nicht mehr über die Wittelsbachstraße stadteinwärts fahren, da diese zur Anliegerstraße wurde. Es bleibt nur der Weg über die Torfbruchstraße. Fußgänger beschweren sich darüber hinaus, dass es fast unmöglich sei, ungefährdet in den Wald zu gelangen. Alles Argumente, die zumindest die Politiker in der Bezirksvertretung 7 überzeugten.

Eine Anfrage Bremers an die Verwaltung bewies, dass der Verkehr auf der Torfbruchstraße ohnehin zugenommen hat. So gab es im vergangenen Jahr 91 Unfälle, neun davon waren auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. 143 Geschwindigkeitskontrollen wurden 2018 durchgeführt.

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