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Düsseldorf: Neues Jugendhospiz soll ab dem Sommer gebaut werden

Düsseldorf : Neues Jugendhospiz soll ab dem Sommer gebaut werden

Für das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland soll ein zusätzliches Gebäude errichtet werden. Auf drei Geschossen wird der Neubau unter anderem Raum für vier Jugendappartements und eben so viele Wohnungen für Eltern und Angehörige bieten.

Geplanter Baubeginn ist im Frühsommer des kommenden Jahres, bis spätestens 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

"Wir haben das Glück, dass unsere Patienten mitunter mehrere Jahre bei uns sind", sagt Norbert Hüsson, Vorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf. Man brauche daher Räume, die auch den Bedürfnissen von Jugendlichen entsprechen. Das schließe auch einen Rückzugsort mit ein, an dem sie mit einem eventuellen Partner bleiben können.

"Gesundheit wird auch durch Wohlbefinden definiert", sagt Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke. Er lobt den Ansatz der getrennten Patienten- und Elternappartements, die eine höhere Lebensqualität für die Jugendlichen schaffen sollen. Jedes Patientenzimmer hat ein eigenes Bad, zwei der vier Nasszellen sollen mit Duschliegen befahrbar sein.

Das Grundstück für den Bau entstand durch die Zusammenlegung von drei Teilgrundstücken aus Schenkungen und Abtretungen. Das Jugendhospiz soll mit dem bestehenden Kinderhospiz an der Torfbruchstraße verbunden werden. Neben niederflurigen Fenstern in den Aufenthalts- und Trauerräumen soll auch eine Glaskuppel mit einem Lichtschacht für viel Tageslicht im Gebäude sorgen. Der Abschiedsraum schließt die Möglichkeit zur rituellen Waschung für Muslime ein.

Bis zum geplanten Baubeginn müssen noch Gutachten eingeholt werden. Auch die Finanzierung des Bau-Projektes ist nach Angaben Hüssons noch nicht komplett gesichert. "Bisher haben wir etwa die Hälfte des nötigen Geldes zusammen."

(bur)