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Gerresheim: Kita St. Margareta feierlich eingeweiht

Gerresheim : Kita St. Margareta feierlich eingeweiht

20 Jahre liegen zwischen der ersten Idee und der Fertigstellung der Einrichtung. Die Ausstattung ermöglicht fantasievolle Spiele.

Ein neue Kita braucht ein gutes Fundament, damit die Zukunft gesichert ist. Und das soll aus Freundschaft, Geborgenheit, Vertrauen und Liebe bestehen, basierend auf der Liebe Gottes. Mit diesen Wünschen jedenfalls waren die einzelnen Grundsteine beschriftet, die Kinder der neuen Kita St. Margareta zur offiziellen Einweihung aufgebaut hatten.

Auf dieser Grundlage soll die Kita ein angenehmer Ort für das Zusammensein für Kinder und Familien sein, soll ein Platz sein für fröhliches Spielen und Lernen, sagte der Pfarrer von St. Margareta, Karl-Heinz Sülzenfuß, bei der offiziellen Einweihung des Neubaus an der Gerricusstraße im Schatten der Basilika St. Margareta.

Bis zur Einweihung der neuen Kita, die in einem Wohnblock mit mehreren Eigentumswohnungen integriert ist, war es ein langer Weg. "Bereits vor 20 Jahren wurde die Idee für eine neue Kita geboren, weil abzusehen war, dass die alte an der Quadenhofstraße mittelfristig nicht mehr den Vorgaben für Kitas entsprechen werde", sagte Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die damals Vorsitzende des Pfarrgemeinderates war, in ihrem Grußwort. Ihr Tipp, um gute Ideen umzusetzen: "Dran bleiben, nicht locker lassen, notfalls auch Institutionen nerven."

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Und die Kirchengemeinde St. Margareta sowie die Leiterin der Kita, Elke Bonn, hatten nicht locker gelassen, hatten viele Widerstände überwunden. Zuerst musste die neue Kita in die Planung der Stadt einbezogen werden, dann musste ein Investor für den Häuserblock an der Gerricusstraße gefunden werden, "weil die Gemeinde und das Bistum nicht finanzieren können", sagte Sülzenfuß. Dann klagten Nachbarn gegen die Baugenehmigung, gingen durch zwei Instanzen. Durch die Verzögerung sprang der erste Investor ab, ein zweiter wurde gefunden, so Sülzenfuß. Durch Verunreinigungen im Boden sei dann der Bau weiter verzögert worden.

Aber die Ausdauer habe sich gelohnt, die neue Kita sei für die Kinder komfortabel und biete viele Möglichkeiten, so Sülzenfuß. So haben jede Gruppe zwei Räume mit modernem Mobiliar. Der Innenhof lade mit vielen Spielgeräten ein, die die Beweglichkeit und die Motorik förderten. Neu im Angebot sei ein Turnraum mit einer kleinen Kletterwand und vielen Sportgeräten. Die Einrichtung gehöre nicht zur üblichen Einrichtung und müsse finanziert werden, so Sülzenfuß. Dafür mache sich die Bürgerstiftung Gerricus stark. Auch der Förderverein der Kita engagiere sich, so Elke Bonn.

Wie modern die Kita eingerichtet ist, zeigen auch die Waschräume, erzählte Sülzenfuß: "Die Becken sind nicht bloß zum Händewaschen da, sie lassen sich in Stauseen, Bäche und Seen verwandeln." Alles gute Voraussetzungen, dass sich die Kinder in der neuen Kita wohlfühlen könnten.

(RP)