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Gerresheim: Ideen für Radfahrer in Gerresheim

Gerresheim : Ideen für Radfahrer in Gerresheim

Die Grünen sind Radfahrern grundsätzlich wohlgesonnen, daher überrascht es nicht, dass die Partei jetzt für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 29. September mit Ideen aufwartet, die den Radlern im alltäglichen Verkehr Vorteile verschaffen sollen. Gleich drei Anträge beschäftigen sich mit diesem Thema.

Zunächst geht es den Grünen um eine grundsätzliche Sache: Bei der Einrichtung von Baustellen würden die Interessen von Radfahrern nicht angemessen berücksichtigt. So hätten Anwohner kritisiert, dass bei der Großbaustelle Benderstraße Radfahrer unnötig auf Ausweichstraßen geführt würden, bei der Dreherstraße müssten die Radler hingegen in Richtung Gerresheim unvermittelt auf die Fahrbahn, was ein ums andere Mal zu gefährlichen Situationen führe.

Am Kölner Tor setzen sich die Grünen dafür ein, dass die Einbahnstraße nach Beendigung der Teilsperrung nun in beiden Richtungen geöffnet wird. Viele Fahrradfahrer hätten schon oft den Wunsch geäußert, legal das Kölner Tor in Gegenrichtung der Einbahnstraße befahren zu können - was im Sinne einer Verbesserung der Situation von Radfahrern und zur Eindämmung des Autoverkehrs auch zu unterstützen sei.

Nicht zuletzt geht es den Grünen darum, die Fußgängerbrücke "Unter den Eichen" über die Dreherstraße für Radler zu öffnen. Die so genannte Umlaufsperre sollte entfernt werden. Auch wenn die Brücke offiziell nur für Fußgänger benutzbar sei, werde sie tatsächlich vor allem von Schulkindern auf dem Weg zur Grundschule regelmäßig genutzt. "Gründe, diesen Weg für Radfahrer gesperrt zu halten, sind nicht ersichtlich", heißt es daher in dem Antrag der Partei.

(arc)