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Düsseldorf: Glasmacherviertel: BV gegen Sperrung Heyestraße

Düsseldorf : Glasmacherviertel: BV gegen Sperrung Heyestraße

Das neue Wohnquartier soll gut zu erreichen sein. Denkmalgeschützte Bauten sollen eingebunden werden.

Das Glasmacherviertel mit 1400 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte hält die Bezirksvertretung für einen wichtigen Schritt für die Entwicklung Gerresheims, aber die Pläne für das Wohnquartier haben nach Ansicht der Politiker noch einige Nachteile. Vor allem das Verkehrskonzept mit einer vierspurigen Erschließungsstraße durch die Wohnviertel Richtung Torfbruchstraße macht ihnen Sorge, weil diese in die bestehende zweispurige Verkehrsachse Richtung Innenstadt mündet. Wegen des Nadelöhrs werde es Rückstaus geben, eine Blechschlange das Wohnen stören, hieß es.

Und auch das Sperren der Heyestraße an der Brückenrampe in Richtung Gerresheim sehen die Politiker kritisch. Die Läden der Heyestraße seien mit dem Auto nur schwer zu erreichen, Händler könnten Nachteile haben, befürchtet die CDU. Probleme werden auch für die Wohnhäuser an der neuen Umgehungsstraße entlang der Bahnlinie gesehen. Eine vorgesehene große Lärmschutzwand mache die Wohnhäuser unattraktiv, so CDU-Bezirksvertreter Rainer Klöpper. "Außerdem wird der Schall von der Wand reflektiert und beeinträchtigt das benachbarte Wohngebiet südlich der Bahnlinie", gab Karsten Kunert (SPD) zu bedenken.

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Dieses Problem kennt die Verwaltung, "eventuell sind schallschluckende Wände nötig", sagte Ruth Orzessek-Kruppa, stellvertretende Planungsamtsleiterin. Die Mischung der Wohnformen wurde zudem diskutiert. Die CDU wünscht sich auf dem 30 Hektar großen Areal mehr Einfamilienhäuuser und weniger Mehrfamilienhäuser, damit, so Klöpper, keine enge Schlafstadt entsteht. Die SPD dagegen hält die Aufteilung für richtig, will aber 560 geförderte oder preisgedämpfte Wohnungen statt wie vorgesehen 400. Und die denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude sollten für einen Bürgersaal, Ausstellungsräume und soziale Einrichtungen genutzt werden, so die Bezirksvertretung.

Orzessek-Kruppa versprach, dass die Verwaltung diese Anregungen prüfen werde, wenn die Einzelheiten des Bebauungsplans festgelegt würden.

(RP)