Gerresheim : Fenster für besseren Durchblick

Im Zaun um das Glashüttengelände wurden vier Baustellenfenster installiert.

Als Wolfgang Pittermann Anfang November in der Ausstellung "Kirchturm & Schlot" im Gerresheimer Kulturbahnhof war, machte er sich wie selbstverständlich auch so seine Gedanken über das entstehende Neubaugebiet auf dem alten Glashüttengelände im Allgemeinen und den doch etwas tristen Bauzaun um die Fläche, auf der aktuell noch die Sanierungsarbeiten andauern, im Besonderen.

Wie es wohl wäre, wenn der Projektentwickler Patrizia die Neugierde der vielen Gerresheimer zumindest ein wenig befriedigen würde, indem er in den blickdichten Bauzaun einige Sehlöcher anbringt. "Als Bürger dieses Stadtteils möchten wir doch gerne die Entwicklung mitverfolgen können", argumentiert Pittermann, der auch gleich zwei konkrete Stellen im Auge hatte: am Bahnhof und an der Bushaltestelle Torfbruch.

Nur wenige Tage nach seiner Anregung per Mail an die Projektverantwortliche Gudrun Piesczek erhielt Pittermann bereits Antwort: Das sei eine gute Idee, sie werde prüfen lassen, ob das im Hause gewünscht und bei dem vorhandenen Zaun auch technisch umsetzbar sei.

Das war es offensichtlich, denn noch rechtzeitig im alten Jahr hatte Patrizia die Idee in die Tat umgesetzt - und das gleich viermal. Jeder Interessierte hat damit nun die Möglichkeit, zu verfolgen, was sich aktuell auf dem Gelände tut. Die Standorte der Baustellenfenster liegen an der Heyestraße (unmittelbar am S-Bahnhof und an der Ecke Morper Straße), an der Torfbruchstraße (gegenüber dem Pilgerweg) sowie auf der Straße Nach den Mauresköthen (gegenüber Bauhaus).

Die Bodensanierung auf der 200.000 Quadratmeter großen Fläche läuft weiterhin nach Plan. Bislang wurden laut Patrizia ungefähr 480.000 Tonnen Boden bewegt.

(arc)
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